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Zuletzt aktualisiert: 22.06.2012 um 16:15 UhrKommentare

Breivik droht mit neuen Anschlägen und verlangt Freispruch

Der norwegische Islamhasser Anders Behring Breivik hat seine zwei Anschläge mit 77 Toten als "barbarisch", aber gerechtfertigt bezeichnet. Urteil soll am 24. August verkündet werden.

Breivik hielt Schlusserklärung vor dem Osloer Gericht

Foto © ReutersBreivik hielt Schlusserklärung vor dem Osloer Gericht

In seiner Schlusserklärung vor dem Osloer Gericht verlangte der 33-Jährige, dass er freigesprochen wird. Er sagte über seine Anschläge mit einer Autobombe in Oslo und dem Massaker auf der Insel Utöya am 22. Juli 2011: "Ich habe für mein Volk, meine Religion und mein Land gehandelt." Das Urteil gegen den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik soll am 24. August verkündet werden.

Das kündigte die Gerichtsvorsitzende Wenche Elizabeth Arntzen zum Ende des zehnwöchigen Verfahrens in Oslo an. Bisher hatte es geheißen, dass die Gerichtsentscheidung möglicherweise am 20. Juli verkündet werde.

Für den Fall eines Schuldspruchs will Breivik unbedingt als zurechnungsfähig verurteilt werden. Er sagte: "35 von 37 hoch qualifizierten Leuten, die sich mit mir befasst haben, haben keine mentalen Störungen festgestellt."

Zu den politischen Motiven für die Autobombe im Osloer Regierungsviertel mit acht Toten und das Massaker auf der Insel Utöya, bei dem er 69 Menschen tötete, sagte Breivik: "Es gibt einen fundamentalen Bedarf an neuer Führung in Norwegen und Europa."

In seinem Land hätten die regierenden Sozialdemokraten ein "multikulturalistisches Experiment" gestartet und nach britischem Vorbild asiatische sowie afrikanische Massenzuwanderung in Gang gesetzt. Breivik nannte auch die "Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten und die sexuelle Revolution". Als Ideal würden heute TV-Serien wie "Sex and the City" herausgehoben, in denen weibliche Hauptfiguren Sex mit "Hunderten Männern" hätten.

Breivik nannte als Beispiel für eine "kollektive kulturelle Psychose" in seinem Land, dass Norwegen sich beim Eurovision Song Contest von "einem Asylbewerber als Botschafter" vertreten lasse. Über mögliche weitere Anschläge in seinem Sinne sagte er: "Meine Brüder in den norwegischen und europäischen Widerstandsbewegungen verfolgen diese Sache hier sehr genau, während sie neue Angriffe vorbereiten. Sie können bewerkstelligen, dass dabei bis zu 40.000 Menschen sterben."

Protest im Gereichtssaal

Zum Auftakt von Breiviks Schlussrede verließen zahlreiche Zuhörer aus Protest den Gerichtssaal. Viele von ihnen gehörten zu den Überlebenden und Hinterbliebenen der Opfer von Breiviks Anschlägen. Auch sie hatten die Möglichkeit für kurze Schlussbemerkungen erhalten.


Breiviks Bluttat

Am 22. Juli 2011 tötete der rechtsradikale Norweger Anders Behring Breivik bei einem Bombenanschlag im Osloer Regierungsviertel und einem anschließenden Massaker auf der Insel Utöya insgesamt 77 Menschen.

 

KLEINE.tv

Zynismus pur im Breivik-Prozess

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Massenmörder Breivik: Urteilsverkündung in Oslo 

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