Gericht in Oslo zeigte Videoclip von Breivik
Das Strafgericht in Oslo hat am Montagvormittag einen Videoclip des Massenmörders Anders Behring Breivik gezeigt, den der Angeklagte im Internet hochgeladen hatte.

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Breivik hat in Verhören angegeben, Mitglied eines Tempelritter-Ordens zu sein. Die Ankläger gehen aber davon aus, dass dieses Netzwerk nicht existiert.
Man habe lange darüber diskutiert, ob der Film vollständig gezeigt werden müsse, führte Staatsanwalt Svein Holden aus, und sei zu dem Schluss gekommen, dass dies nötig sei. "Der Film kann dem Gericht einige Hinweise auch in Bezug auf Breiviks Erklärung morgen geben", sagte Holden. Der Inhalt des Video, das der Festgenommene vor dem Anschlag ins Internet gestellt haben dürfte, stimmt offenbar weitgehend mit dem des von ihm verfassten 1.500 Seiten starken Pamphlets überein. Der Angeklagte wird an diesem Dienstag mit seinen Ausführungen beginnen.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Norweger vor, im Juli 2011 in Oslo mit einer Autobombe acht Menschen getötet zu haben. Anschließend brachte er auf der Insel Utöya gezielt 69 Teilnehmer eines Feriencamps für junge Sozialdemokraten um.
Breivik, der sich für "nicht schuldig" erklärte, ist wegen Terrorismus und vorsätzlichen Mordes angeklagt. Nach der Vorführung des Videoclips legte das Gericht eine einstündige Mittagspause ein.











