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Zuletzt aktualisiert: 24.07.2011 um 14:34 Uhr

Neuer bewaffneter Polizeieinsatz

Der Einsatz im östlichen Teil von Norwegens Hauptstadt Oslo stand nach Polizeiangaben im Zusammenhang mit den Anschlägen von Freitag - eine Anti-Terroreinheit konnte aber offenbar nichts finden.

Foto © APA

Im Zusammenhang mit den Anschlägen in Norwegen hat es am Sonntag in Oslo eine Polizeiaktion gegeben. Das bestätigte ein Polizeisprecher, ohne Details zu nennen. Wie weiter verlautete war die Anti-Terror-Einheit Delta an dem Einsatz beteiligt. Die Polizei hatte bereits am Vortag angekündigt, dass es noch weitere Maßnahmen geben könnte.

Bei der Polizeiaktion festgenommenen Personen sind mittlerweile allerdings wieder freigelassen worden. Es habe keine Verbindung zu den Anschlägen gegeben, erklärte die Polizei am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Bei dem Einsatz im Osten der norwegischen Hauptstadt sei außerdem kein Sprengstoff gefunden worden.

Die Sicherheitskräfte seien an einer Adresse im Viertel Slettelökka im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher. Laut dem Online-Portal der Zeitung "Verdens Gang" begann die Aktion um 11:30 Uhr und wurde auf einem etwas abgelegenen Gewerbegrundstück durchgeführt. Laut einem Reporter der Zeitung waren Sprengstoffspezialisten an dem Einsatz beteiligt.

Ein großes Aufgebot an Einsatzkräften in schusssicheren Westen und mit Helmen durchsuchte mehrere auf dem Grundstück befindliche Container, hieß es. Ein Reporter von "Verdens Gang" berichtete unter Berufung auf Aussagen von Nachbarn des Grundstücks, die bewaffneten Polizisten hätten mehrere Personen in Unterwäsche aus dem Gebäude geholt und an die Wand gestellt durchsucht. Die gesamte Aktion sei jedoch "ruhig" vonstatten gegangen.

Die Polizei riegelten das Grundstück im östlichen Oslo hermetisch ab. Früher war dort eine von Osteuropäern illegal betriebene Autowerkstatt. Diesen Betrieb gab es drei Jahre lang - zum Ärger der Nachbarn. Im Jänner wurde die Werkstatt geschlossen, berichtete die Zeitung "Aftenposten".


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Am 22. Juli 2011 tötete der rechtsradikale Norweger Anders Behring Breivik bei einem Bombenanschlag im Osloer Regierungsviertel und einem anschließenden Massaker auf der Insel Utöya insgesamt 77 Menschen.

 

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