Missbrauch: Tirol zahlt doch nicht
In einem Brief wurde nun Missbrauchsopfern von privaten Einrichtungen mitgeteilt, dass sie doch keine Entschädigung erhalten. Vor drei Monaten hatte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) auch Opfern von privaten Heimen eine Entschädigung versprochen.

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Das Land Tirol entschädigt nun doch nicht alle Missbrauchsopfer, wie dies von Landeshauptmann Platter im August angekündigt worden war. Die zuständige Landesabteilung berichtete am Dienstag von 15 Fällen, die abgelehnt worden seien und bestätigte einen entsprechenden ORF-Bericht. Ihre Unterlagen hätten offenbar nicht den Kriterien der eingesetzten Kommission entsprochen, hieß es.
Von den 15 Betroffenen seien zwölf in Einrichtungen des Landes untergebracht gewesen, drei in privat geführten Heimen. Die angezeigten Taten hätten sich zwischen 1950 und 1980 ereignet. Insgesamt seien 133 Betroffene entschädigt worden. Das Land stellte dafür 1,202 Millionen Euro zur Verfügung.







