Klasnic-Kommission beschloss 38 weitere Entschädigungen
Insgesamt wurden bereits 167 Zahlungen beschlossen. Mehr als 800 Meldungen gingen bei der Kommission ein. Diözesane Ombudsstellen übernehmen ab Juni die Aufnahme neuer Fälle.

Foto © Scheriau/Sujet
Die von Kardinal Christoph Schönborn eingesetzte Opferschutz-Kommision unter der Leitung von Waltraud Klasnic hat in ihrer Sitzung am Freitag 38 weitere Entschädigungszahlungen beschlossen. Die Gesamtzahl ist damit auf 167 gestiegen, hieß es in einer Aussendung. Bisher haben sich mehr als 800 Betroffene gemeldet. Ab Juni werden neue Fälle von den diözesanen Ombudsstellen aufgenommen. Die Entschädigungsentscheidungen trifft aber weiter die Opferschutzkommission.
Ursprünglich wurden Betroffene eingeladen, sich bis Jahresende 2010 mit der Unabhängigen Opferschutzanwaltschaft in Verbindung zu setzen. Aufgrund der "rund um den Jahreswechsel angestiegenen Intensität der Meldungen" sei diese Frist aber bis 31. Mai 2011 verlängert worden. "Unabhängige Opferschutzanwaltschaft und Unabhängige Opferschutzkommission werden selbstverständlich weit über diesen Zeitpunkt hinaus zur Verfügung stehen und Opferinteressen vertreten", versicherte man. Lediglich Meldungen von Betroffenen würden ab Juni von den unabhängig gestellten diözesanen Ombudsstellen entgegengenommen.







