Runder Tisch zu Missbrauch im April

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Angesichts der zahlreich bekanntgewordenen Missbrauchsfälle laden Justizministerin Bandion-Ortner und Familienstaatssekretärin Marek am 13. April zu einem Runden Tisch ins Familienministerium. 40 Experten aus etlichen Berufsgruppen sollen dabei diskutieren, wie man Kinder besser schützen kann bzw. ihnen besser helfen kann, erklärte Bandion-Ortner. "Es geht um Prävention", ergänzte Marek.
"Wir laden breit ein, es geht aber bei weitem nicht um die Kirche allein. 80 bis 90 Prozent der Fälle passieren in der Familie", erklärte die Staatssekretärin. Hauptziel sei es, die Prävention zu verbessern, damit Missbrauch gar nicht erst stattfindet. Auch die Schnittstellen zwischen den einzelnen Institutionen sollen optimiert werden.
"Man darf keine Gnade walten lassen", zumal es sich um eine der grässlichsten Kriminalitätsformen handle, so Bandion-Ortner. Geladen werden etwa Vertreter der Polizei, der Schulen oder der Kirche. Bei dem runden Tisch im April handelt sich um einen ersten Termin, eine Fortsetzung sei, so Marek, durchaus vorstellbar.
Die Staatssekretärin räumte ein, die Initiative gestartet zu haben, nachdem die Vorfälle im kirchlichen Umfeld bekanntgeworden waren. "Die Kirche ist selbst sehr interessiert, aktiv an Verbesserungen mitzuwirken", betonte sie. Man sei in gutem Gesprächskontakt.
Kardinal Christoph Schönborn sicherte dem "Runden Tisch" seine "volle Unterstützung" zu. Er sei für die Initiative "sehr dankbar", sagte er.







