Duisburgs Oberbürgermeister lässt sich abwählen
Von einem Rücktritt will der CDU-Politiker Sauerland offenbar nichts wissen - nach einer Abwahl erhielte er allerdings noch vier Jahre lang einen Großteil seines Gehalts.

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Wie der Spiegel in seiner Online-Ausgabe berichtet, will sich Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) nach der Love-Parade-Tragödie mit 21 Toten einem Abwahlverfahren im Stadtrat stellen: Damit gibt es allerdings keinen offiziellen Rücktritt, wie dies von der Öffentlichkeit und den Duisburger Bürgern bzw. von den Hinterbliebenen vehement gefordert worden ist. Und: Damit erhielte der CDU-Politiker noch vier Jahre lang einen Großteil seines Gehalts.
"Selbstverständlich werde ich mich wie bereits von mir angekündigt einem gemäß der Gemeindeordnung für das Land NRW vorgesehenen Abwahlverfahren stellen. Ich werde mich meiner Verantwortung uneingeschränkt stellen der persönlichen wie der politischen. Beides hängt allerdings zusammen. Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich erst Klarheit über eine etwaige tatsächliche Verantwortung der Stadtverwaltung haben muss, bevor ich die politische Verantwortung dafür übernehme".
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Sauerland bestand zuletzt darauf, keine Genehmigung für die Techno-Party unterschrieben zu haben. Das sei gar nicht der Job des Oberbürgermeisters, Genehmigungen zu unterschreiben.











