Alle 19 Todesopfer der Loveparade identifiziert
Unter den Toten, die nach der Tragödie bei der Loveparade in Duisburg zu beklagen sind, sind elf Deutsche. Dazu kommen Opfer aus den Niederlanden, Australien, Italien, China, Spanien und Bosnien.

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Die Kriminalpolizei hat alle 19 Tote der Loveparade in Duisburg identifiziert. Bei den Getöteten handle es sich um elf Frauen und acht Männer, teilte die Polizei am Sonntagnachmittag mit. Elf stammen aus Deutschland. Acht weitere kamen aus Australien, den Niederlanden, China, Italien, Bosnien-Herzegowina und Spanien.
Die deutschen Getöteten stammen aus Gelsenkirchen, Münster, Düsseldorf, Castrop-Rauxel, Bad Oeynhausen, Bielefeld, Mainz, Lünen, Hamm, Bremen, Steinfurt und Osnabrück. Die Angehörigen der Getöteten seien bereits von den Konsulaten und der Polizei benachrichtigt worden, oder die Benachrichtigung sei veranlasst worden, teilte die Polizei mit.
Unglücksort außerhalb des Tunnels
Wie die Ermittler mitteilten, lag der Unglücksort außerhalb des Tunnels. "Zu Todesfällen kam es ausschließlich außerhalb des ebenfalls zum Veranstaltungsgelände gehörenden Tunnels." 16 Tote seien auf der westlichen Seite der Zugangsrampe gefunden worden, davon 14 im Bereich einer abgesperrten Metalltreppe und zwei an einer Plakatwand zu Anfang des Aufgangs.
Bereits vor dem Unglück habe die Polizei die Öffnung einer zweiten Rampe veranlasst. Zu keiner Zeit habe die Polizei den Zugang am oberen Ende der Rampe gesperrt.











