Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 12:58 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Duisburger Bürgermeister Sauerland verliert sein Amt Loveparade: Behörden verweigern Auskünfte zu Polizeikonzept Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Massenpanik Nächster Artikel Duisburger Bürgermeister Sauerland verliert sein Amt Loveparade: Behörden verweigern Auskünfte zu Polizeikonzept
Zuletzt aktualisiert: 25.07.2010 um 15:46 UhrKommentare

Veranstalter verkündet Aus für Loveparade

Nach der verheerenden Tragödie verkündete der Veranstalter Rainer Schaller bei der Pressekonferenz das Aus der Loveparade. Bei der Pressekonferenz warnt Bürgermeister Sauerland vor einer frühen Schuldzuweisung. Den Fragen wurde tendenziell ausgewichen. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. Bisher wurden 16 der 19 Opfer identifiziert.

Der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, hat am Sonntag nach der Massenpanik in Duisburg mit 19 Toten und rund 340 Verletzten das "Aus" der Technoparade verkündet. "Worte reichen nicht aus, um das Maß meiner Erschütterung zu erklären", sagte er bei einer Pressekonferenz in Dusiburg. "Mir ist alles daran gelegen, die Geschehnisse vollständig aufzuklären."

Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft offiziell Ermittlungen eingeleitet. Zwei Strafanzeigen gingen bisher ein. Die meisten Toten seien auf der westlichen Seite der Zugangsrampe gefunden worden, sagte Detlef von Schmeling vom Polizeipräsidium Duisburg. Er versicherte, in dem Zugangstunnel zum Veranstaltungsort der Loveparade selbst habe es keine Opfer gegeben. 16 Opfer seien bisher identifiziert, die Angehörigen seien informiert. Unter den Opfern befanden sich demnach auch ein Niederländer, ein Australier, ein Italiener und ein Chinese. Die Toten seien zwischen 20 und knapp über 40 Jahre alt.

Hinweise auf Österreicher unter den Todesopfern gibt es bisher nicht. Auch habe es bisher weder bei der österreichischen Botschaft in Berlin, noch beim Außenministerium Anrufe besorgter Angehöriger gegeben, sagte Außenamtssprecher Peter Launsky-Tieffenthal der APA. Ebenfalls keine Hinweise gab es bisher auf Österreicher unter den schwerer Verletzten der Tragödie. Allerdings: "Es ist wohl noch ein bisschen zu früh, Entwarnung zu geben", räumte Launsky-Tieffenthal ein.

Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland zeigte sich tief erschüttert. "Die Trauer vermag ich nicht in Worte zu kleiden, dieses Unglück ist so entsetzlich, dass man es nicht in Worte fassen kann". Er warnte vor voreiligen Schuldzuweisungen. Die Staatsanwaltschaft müsse ermitteln, den Behörden seien Akten dazu übergeben worden.

Noch sei unklar, wie viele Besucher insgesamt bei der Loveparade waren, sagte von Schmeling. Die bisher genannte Zahl von 1,4 Millionen könne er zunächst nicht bestätigen. Als einzige feststehende Zahl nannte er 105.000 Menschen, die in der Zeit von 9.00 bis 14.00 Uhr mit der Bahn nach Duisburg gekommen seien. Die Veranstalter wollten sich nicht dazu äußern, wie der Zugang durch den Tunnel zum Festgelände vor Beginn der Loveparade mit Blick auf die Sicherheit der Besucher bewertet worden war. Der Sprecher der Veranstalter Lopavent, Björn Köllen, verwies auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.

Kritik kam von der Polizeigewerkschaft: Es sei sehr gefährlich, bei Massenveranstaltungen das Gelände fast komplett einzuzäunen, sagte der stellvertretende Berliner GdP-Vorsitzende, Michael Reinke. Bei der Loveparade in der Hauptstadt habe es dagegen weite Ausweichflächen im Berliner Tiergarten gegeben.

Ein Tunnel als einziger Fluchtweg habe in Duisburg dann zur Katastrophe geführt: "Dort fühlt man sich eh schon eingeengt", sagte Reinke. Überdies hätten sich Veranstalter und Sicherheitskräfte wohl auch erheblich bei der Zahl der anreisenden Raver verschätzt. "Ich will die Duisburger Polizeiführer nicht angreifen - aber der Massenandrang wurde wohl unterschätzt."


Steiermark > Graz

Sonnig
Graz
min: 20° | max: 34°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

Hotline

Angehörige (!) von Teilnehmern der Loveparade bekommen unter dieser Telefonnummer nähere Informationen: 0049203/94000

 

KLEINE.tv

Sportwagenwoche: Kinderträume wurden wahr

15 Jahre Sportwagenwoche am Wörthersee bedeutet auch 15 Jahre Sportwagen...Bewertet mit 5 Sternen

 


Fotoserien

Gut behütet: Hutparade in Ascot 

Gut behütet: Hutparade in Ascot

 

Chat & Telefonstunde

Kleine Zeitung/Kanizaj

Landessanitätsdirektor Odo Feenstra und Anna Ambrosch von Bio-Ernte standen am Mittwoch, dem 1. Juni, Rede und Antwort zum Thema EHEC.

Events & Tickets

Willy Astor Tipp

Willy Astor

12.07.13 Graz
Tickets bestellen


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang