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    Zuletzt aktualisiert: 07.12.2010 um 19:17 UhrKommentare

    Ban unterstützt Minister bei Klimagipfel in Cancun

    Foto © APA

    UNO-Generalsekretär Ban ist nach Cancun gereist, um die Minister bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Viele technische Details sind vereinbart. Beim Streitpunkt, ob es ein Kyoto-Nachfolge-Vertrag oder ein anderes Abkommen geben soll, gibt es erste Lösungsansätze. Ban wollte die Ministerrunde am Dienstagnachmittag (Ortszeit) feierlich eröffnen.

    Die Entwicklungsländer wollen ein Kyoto-Nachfolgeabkommen - doch ausgerechnet Japan, wo das Abkommen 1997 entstand, lehnt Kyoto-2 ab. Die EU möchte den Kyoto-Prozess retten, aber nicht um jeden Preis. Sie stimme nur zu, wenn andere Länder mitmachen und der Vertrag seine Integrität nicht verliert, unterstrich EU-Klimakommissarin Hedegaard. "Wir dürfen nicht aufgeben, was Jahre an Arbeit gekostet hat."

    China stellte einen dreiteiligen Weg vor, der zu einem Kompromiss führen könnte: "Erstens benötigen wir eine zweite Verpflichtungsperiode von Kyoto", sagte Delegationsleiter Xie. Dort sollten die Industrieländer des Kyoto-Protokolls verbindliche Ziele erhalten. Industrieländer, die dabei nicht mitgemacht haben, sollten bindende Ziele im Rahmen eines neuen Vertrags erhalten, sagte er mit Blick auf die USA. Die Entwicklungsländer sollten im selben Vertrag freiwillige Ziele bekommen. Ein ähnlicher Ansatz lässt sich auch aus den vorliegenden Arbeitspapieren der Konferenz ablesen.

    Österreichs Umweltminister Berlakovich ist laut der Tageszeitung "Österreich" bei seiner Reise nach Cancun in Frankreich gestrandet. "Witterungsbedingt hob die Air France verspätet aus Wien ab", zitierte die Zeitung den Ressortchef. Der Anschlussflieger nach Mexiko hob inzwischen ohne den Minister von Paris ab. Der Minister konnte erst am Dienstag um 13.30 Uhr via New York zur zweiten Etappe seiner Irrfahrt nach Cancun starten.

    Quelle: APA

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