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    Zuletzt aktualisiert: 15.12.2009 um 10:49 UhrKommentare

    Österreich hinkt beim Klimaschutz hinterher

    Österreich steht beim Klimaschutz im internationalen Vergleich nach wie vor schlecht da: Im aktuellen Ranking liegt die Alpenrepublik auf einer 60-stufigen Skala auf Platz 42 und rangiert damit deutlich im hinteren Drittel.

    Foto © APA

    Verglichen werden dabei die weltweit größten CO2-Verschmutzer, die nach Emissionstrends, -niveau und Maßnahmen der Politik bewertet werden.

    Die gute Nachricht für Österreich ist, dass die Gesamtplatzierung im Vergleich zum Vorjahr (Platz 50) um acht Ränge nach oben wanderte, was einerseits an den zumindest leicht verringerten Emissionen liegt, zum anderen aber auch daran, dass andere Länder sich umso mehr verschlechtert haben. Kein Ruhmesblatt ist die Einschätzung der politischen Maßnahmen Österreichs seitens der Studienautoren: Dort liegt das Land auf Platz 53 von 60.

    Erhoben sind in dem "Klimaschutzindex 2010" die Daten von 57 Staaten, die zusammen für mehr als 90 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich sind. Die ersten drei Plätze der 60-stufigen Skala bleiben traditionsgemäß offen, weil nach den Kriterien von Germanwatch kein Land in seinem Bemühen um Klimaschutz das Prädikat "sehr gut" verdienen würde.

    Am besten schneidet Brasilien ab, das vor Schweden und Großbritannien liegt. Danach folgen Deutschland, Frankreich und Indien. Die beiden weltweit größten Emittenten, China und USA belegen Rang 52 und 53. Auf den letzen drei Plätzen liegen Kasachstan, Kanada und Saudi-Arabien.

    Ein Blick auf den Ländervergleich zeigt auch die unterschiedliche Intensität der Emissionen pro Land: So ist China mit rund einem fünftel der Weltbevölkerung im Germanwatch-Ranking für rund ein Fünftel des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Die USA emittieren beinahe ebenso viel, machen aber nur ein Zwanzigstel der weltweiten Bevölkerung aus.

    Nicht berücksichtigt in der Statistik sind Auswirkungen der Aufforstung oder Brandrodung. Erstellt wird der Index anhand der Erhebungen von 130 Experten von Nichtregierungsorganisationen.

    Quelle: APA

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