Nicht einmal Geld für Beerdigung
Verstorbener blieb seit Ende November unbestattet. Dringender Hilferuf an "Kärntner in Not".
Ein schier unglaublicher Anruf einer bewährten Not-Einrichtung erreichte gestern "Kärntner in Not": "Wir versorgen eine völlig mittellose Frau mit drei Kindern, deren verstorbener Mann seit 28. November unbestattet ist. Und niemand fühlt sich zuständig."
Unerträgliche Situation. Die Frau war Mitte des Vormonats vom Jugendamt in Sicherheit gebracht worden, nachdem die Situation zu Hause infolge der Alkoholkrankheit ihres Gatten ins Unerträgliche eskaliert war. Nur wenige Tage später kam es dann zum - völlig unerwarteten - Tod des Mannes.
Zu teuer. Da sich die Frau die Bestattung nicht leisten konnte, verblieb der Leichnam im Bestattungsinstitut, wodurch allein Kosten in der Höhe von 1000 Euro anfielen. Insgesamt hätte die Frau für die Beerdigung knapp über 3000 aufbringen sollen.
Kosten. Nach Verhandlungen durch die betreuende Organisation kam der Bestatter der Frau jedoch sehr entgegen. Die tatsächlichen Kosten betragen nun 2500 Euro, wovon 1500 Euro "Kärntner in Not" übernimmt.
Weihnachtsfrieden. Heute wird der Tote zur letzten Ruhe gebettet und damit hoffentlich auch die leidgeprüfte Familie den Weihnachtsfrieden finden.





