Jeden Tag gibt es neue Notrufe
Miete, Lebensmittel, Heizkosten oder Therapien: Ohne Ihre Hilfe geht nichts.

Foto © EggenbergerSpende statt Feier zum 60. Bestehen der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Kärntnerland: 5000 Euro für "Kärntner in Not" überreichten Viktor Remy, Birgit Seger, Georg Wurmitzer, Robert Prenner, Sigrun Marsel
Jeden Tag erreichen "Kärntner in Not" neue Hilfsansuchen. Hier das Protokoll eines Tages. Als Erste meldet sich eine Alleinerzieherin: "Ich kann meinen Mietrückstand alleine nicht reduzieren. Wegen der Betreuungspflicht für mein Kind bin ich am Arbeitsmarkt schwer vermittelbar." Eine Frau ruft wegen ihrer schwerbehinderten Tochter an: "Ich möchte mein Kind unbedingt zu Hause betreuen, es ist für mich unvorstellbar, sie in ein Heim zu geben. Aber wir müssten umbauen, und das schaffen wir nicht alleine."
Dann ist ein Mann am Telefon, der für seine Nachbarin vorsprechen möchte. Die in der Altenpflege beschäftige, alleinerziehende Mutter von fünf Kindern könne ihre hohen Heizkosten nicht mehr zahlen. Ein Hilferuf erreicht uns direkt aus einem Krankenzimmer: Eine schwer erkrankte Pensionistin musste aus ihrer von Schimmel befallenen Wohnung ausziehen. Ob wir bei einer Kaution helfen könnten?
Für eine verwitwete Bergbäuerin ruft die Schwiegermutter der Tochter an: Sie lebe so bescheiden und zurückgezogen, würde es selbst nie wagen, um eine Unterstützung zu bitten. Ein Mann bittet um Lebensmittelgutscheine. Und schließlich fragt eine junge Mutter, ob wir auch Ergotherapien unterstützen würden. Mit Ihrer Hilfe können wir in all diesen Fällen Not lindern.





