Wiener Philharmoniker: Eine Million Euro für Fukushima
Die Wiener Philharmoniker spenden eine Million Euro für Musikprojekte für die Erdbebenopfer in Japan. Der österreichische Ausnahmeklangkörper befindet sich derzeit auf seiner 29. Japantournee.

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Dazu wird im April 2012 ein gemeinsamer Fonds mit der Suntory Holdings Ltd. gegründet, in den beide Institutionen je eine Million Euro einbringen werden, wie das Orchester am Donnerstag in Tokio bekanntgab. Der österreichische Ausnahmeklangkörper befindet sich derzeit auf seiner 29. Japantournee.
Der neue Fonds wird zur Aufgabe haben, Musikprojekte für die Erdbebenopfer zu finanzieren. So werden die Wiener Philharmoniker in den kommenden fünf Jahren in den betroffenen Gebieten musikvermittelnd tätig sein. "Die geplanten Konzerte für Kinder sollen in diesen Zeiten der Not emotionale Unterstützung bieten und gleichzeitig Musikvermittlung für die nächste Generation darstellen", heißt es in einer Aussendung des Orchesters.
Bereits am kommenden Dienstag spielen die Philharmoniker unter Christoph Eschenbach ein Jugendbenefizkonzert in Tokio mit Werken von Mozart, Mahler und Schubert. Ein Teil der Karten wird Schulklassen zur Verfügung gestellt, der andere Teil zu Wohltätigkeitszwecken verkauft. Bereits im Mai und im Juni hatte sich der Klangkörper in Österreich an ähnlichen Veranstaltungen beteiligt. Schließlich hat die enge Verbindung der Philharmoniker mit Japan Tradition. So hat das Orchester seit 1956 bis dato 257 Konzerte in Nippon gespielt.











