Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 25. April 2014 02:12 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Lebensmittel aus Japan werden weiter untersucht Global 2000 kritisiert angeblichen Strahlungsrückgang Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Japan nach der Katastrophe Nächster Artikel Lebensmittel aus Japan werden weiter untersucht Global 2000 kritisiert angeblichen Strahlungsrückgang
    Zuletzt aktualisiert: 06.07.2011 um 10:27 UhrKommentare

    Japan will Reaktoren wieder hochfahren

    Dreieinhalb Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima, drängt die japanische Regierung darauf, die heruntergefahrenen Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Sommerliche Stromengpässe sollen so vermieden werden.

    Atomkraftwerk im japanischen Tsuruga

    Foto © ReutersAtomkraftwerk im japanischen Tsuruga

    Nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima will Japan alle übrigen Atommeiler im Lande sogenannten Stresstests unterziehen. Das teilte Industrieminister Banri Kaieda am Mittwoch nach Angaben japanischer Nachrichtenagenturen mit. Um drohende Stromengpässe zu vermeiden, drängt die Regierung darauf, zu Inspektionen heruntergefahrene Atomkraftwerke zum Sommer wieder in Betrieb zu nehmen. Dabei stößt sie jedoch auf Widerstände bei umliegenden Gemeinden. Diese fordern schärfere Sicherheitsauflagen.

    Im Sommer erhöht sich der Strombedarf in Japan wegen der vielen Klimaanlagen rapide. Schon jetzt steigt das Quecksilber stellenweise auf fast 40 Grad. Um Stromausfälle zu vermeiden, ist die Bevölkerung aufgerufen, Energie zu sparen. In Bahnhöfen, Bürogebäuden, Restaurants und anderen Orten bleiben daher viele Glühbirnen dunkel.


    Mehr Japan nach der Katastrophe

    Mehr aus dem Web

      Die Katastrophe

      Ein verheerendes Erdbeben und eine gewaltige Flutwelle führten am 11. März 2011 in Japan zum Atomunfall von Fukushima.

      Das Erdbeben mit der Stärke 9,0 ist das bisher schwerste in der Geschichte Japans. Es löst auch einen Tsunami aus. Mehr als 260 Küstenstädte wurden zum großen Teil zerstört.

      Die Naturkatastrophe fordert rund 15.800 Tote und mehr als 3.700 Vermisste.

      Die Katastrophenregion um Fukushima ist auf Jahrzehnte oder noch länger unbewohnbar. Mehr als 100.000 Menschen müssen ihre Heimat verlassen, Tausende leben noch immer in Notunterkünften.

      Über 10.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser fließen in den Ozean. Es gerät 168 mal so viel Cäsium 137 in die Umwelt wie bei der Explosion der Hiroshima-Bombe.

       

      Fotoserien

      Schweigeminute in Japan 

      Schweigeminute in Japan

       

      KLEINE.tv

      Japan trauert um Opfer der Atomkatastrophe

      Vor drei Jahren hatten ein verheerender Tsunami und die darauffolgende A...Bewertet mit 5 Sternen

       


      Die Erde bebt, die Kamera läuft

      Viele Menschen haben das Geschehen in Japan in ergreifenden Videos festgehalten - ihre Aufnahmen dokumentieren das Ausmaß der Katastrophe. Außerdem: Video-Interviews mit Experten.

      Atomkraftwerke rund um Österreich

      200 Kilometer rund um Österreich stehen 31 Atomreaktoren. Auch in erdbebengefährdeten Gebieten.



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang