Tepco gibt weitere Kernschmelzen zu
Die Lage im Kernkraftwerk Fukushima ist noch schlimmer als bisher angenommen: Die Betreibergesellschaft Tepco geht mittlerweile davon aus, dass es schon vor Wochen zu einer Kernschmelze in zwei weiteren Reaktoren gekommen ist

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Im japanischen Katastrophen-Kernkraftwerk Fukushima ist es höchstwahrscheinlich in zwei weiteren Reaktorblöcken zur teilweisen Kernschmelze gekommen. Wie die Betreiberfirma Tepco am Dienstag in Tokio mitteilte, gehe man davon aus, dass sich auch in den Reaktoren zwei und drei die Brennstäbe teilweise verflüssigt haben.
Damit wäre es in allen drei zum Zeitpunkt des Erdbebens am 11. März in Betrieb befindlichen Reaktoren des AKW Fukushima Daiichi zur Kernschmelze gekommen. Durch das Beben und den anschließenden Tsunami waren Teil der Anlage zerstört worden, vor allem das Kühlsystem. Seither tritt Radioaktivität aus.
Bisher war Tepco davon ausgegangen, dass lediglich in Reaktor eins die Brennstäbe größtenteils geschmolzen waren und sich die Masse nun am Boden des Reaktordruckbehälters befindet.













