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Japan zwei Jahre nach "3/11" US-Küstenwache feuerte auf Tsunami-"Geisterschiff" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Japan zwei Jahre nach der Katastrophe Nächster Artikel Japan zwei Jahre nach "3/11" US-Küstenwache feuerte auf Tsunami-"Geisterschiff"
Zuletzt aktualisiert: 29.04.2011 um 07:46 UhrKommentare

Strahlung zu hoch: Tepco setzt auf Roboter

Der Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima will nach Medienberichten weitere Roboter bei der Eindämmung der Nuklearkatastrophe einsetzen. So sollen die Arbeiter vor Verstrahlungen geschützt werden.

Eine der Maschinen im Einsatz im AKW

Foto © APEine der Maschinen im Einsatz im AKW

Es handle sich um drei Geräte zweier verschiedener Hersteller, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Freitag.

Durch den Einsatz der Maschinen, der Anfang kommenden Monats beginnen werde, solle die Strahlenbelastung der Arbeiter in dem durch Erdbeben und Tsunami zerstörten Kernkraftwerk Fukushima Eins gesenkt werden. Bisher hat die hohe Strahlung in den Reaktorgebäuden eine Wiederherstellung wichtiger Kühlfunktionen unmöglich gemacht.

Zwei vom US-Energieministerium bereitgestellte Talon-Roboter seien mit Kameras zum Aufspüren von Gamma-Strahlung und GPS ausgestattet, berichtete "Nikkei" unter Berufung auf den Betreiber Tepco. Sie sollen Messungen innerhalb und außerhalb der Reaktorgebäude vornehmen, anhand derer dann Strahlungskarten erstellt würden.

Pumpen steuern

Die dritte Maschine, ein in Japan entwickelter Quince-Roboter, sei besonders gut für den Einsatz in unebenem Trümmergelände geeignet und solle die Pumpen steuern, mit denen Wasser auf die abgebrannten Brennelemente in den beschädigten Abklingbecken gespritzt wird.

Seit Mitte April sind bereits zwei in den USA hergestellte Roboter in Fukushima im Einsatz. Das Kraftwerk war bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe am 11. März schwer beschädigt worden. Seither tritt Strahlung aus.


Die Katastrophe

Ein verheerendes Erdbeben und eine gewaltige Flutwelle führten am 11. März 2011 in Japan zum Atomunfall von Fukushima.

Das Erdbeben mit der Stärke 9,0 ist das bisher schwerste in der Geschichte Japans. Es löst auch einen Tsunami aus. Mehr als 260 Küstenstädte wurden zum großen Teil zerstört.

Die Naturkatastrophe fordert rund 15.800 Tote und mehr als 3.700 Vermisste.

Die Katastrophenregion um Fukushima ist auf Jahrzehnte oder noch länger unbewohnbar. Mehr als 100.000 Menschen müssen ihre Heimat verlassen, Tausende leben noch immer in Notunterkünften.

Über 10.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser fließen in den Ozean. Es gerät 168 mal so viel Cäsium 137 in die Umwelt wie bei der Explosion der Hiroshima-Bombe.

 

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Die Erde bebt, die Kamera läuft

Viele Menschen haben das Geschehen in Japan in ergreifenden Videos festgehalten - ihre Aufnahmen dokumentieren das Ausmaß der Katastrophe. Außerdem: Video-Interviews mit Experten.

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