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Zuletzt aktualisiert: 15.04.2011 um 09:16 UhrKommentare

Tepco zahlt erste Entschädigungen

Unternehmen wolle pro Haushalt eine Million Yen (rund 8.000 Euro) zahlen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag.

Der japanische Atombetreiber Tepco ist zu ersten vorläufigen Entschädigungszahlungen bereit. Das Unternehmen wolle pro Haushalt eine Million Yen (rund 8.000 Euro) zahlen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Die Regierung habe dies abgesegnet.

Tepco gehört das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima Eins, aus dem seit dem Erdbeben und Tsunami Radioaktivität austritt und die Umgebung verseucht. Als Folge müssen viele Landwirte und Fischer in der Region um ihre Existenz fürchten. Rund um die Atomruine wurde wegen der Strahlung eine 20 Kilometer große Evakuierungszone eingerichtet.


Die Katastrophe

Ein verheerendes Erdbeben und eine gewaltige Flutwelle führten am 11. März 2011 in Japan zum Atomunfall von Fukushima.

Das Erdbeben mit der Stärke 9,0 ist das bisher schwerste in der Geschichte Japans. Es löst auch einen Tsunami aus. Mehr als 260 Küstenstädte wurden zum großen Teil zerstört.

Die Naturkatastrophe fordert rund 15.800 Tote und mehr als 3.700 Vermisste.

Die Katastrophenregion um Fukushima ist auf Jahrzehnte oder noch länger unbewohnbar. Mehr als 100.000 Menschen müssen ihre Heimat verlassen, Tausende leben noch immer in Notunterkünften.

Über 10.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser fließen in den Ozean. Es gerät 168 mal so viel Cäsium 137 in die Umwelt wie bei der Explosion der Hiroshima-Bombe.

 

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Die Erde bebt, die Kamera läuft

Viele Menschen haben das Geschehen in Japan in ergreifenden Videos festgehalten - ihre Aufnahmen dokumentieren das Ausmaß der Katastrophe. Außerdem: Video-Interviews mit Experten.

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