Russisches Spezialschiff soll Fukushima-Wasser aufbereiten
Ein russisches Spezialschiff soll radioaktives Wasser aus dem Schrottreaktor Fukushima abpumpen und unschädlich machen. Japan half vor zehn Jahren, den Bau des Schiffes zu finanzieren.

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Mit einem Spezialschiff zur Entsorgung von Atommüll will Russland beim Abpumpen von radioaktiv verseuchtem Wasser aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima eins helfen. Die schwimmende Aufbereitungsanlage "Landysch" (Maiglöckchen) war vor zehn Jahren für etwa 35 Millionen US-Dollar (rund 25 Millionen Euro) von Japan finanziert worden, um Abfall von ausgemusterten russischen Atom-U-Booten unschädlich zu machen.
Die Leihgabe sei ein symbolischer Akt, sagte ein Sprecher des Staatsunternehmens Rosatom am Montag nach Angaben der Agentur Ria Nowosti. "Wir sind bereit, unseren Freunden zu helfen - so, wie sie uns einst geholfen haben."
Der japanische Atomkraftwerk-Betreiber Tepco hatte am Montagabend (Ortszeit) damit begonnen, radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer abzuleiten. Die verstrahlten Wassermassen in verschiedenen Teilen der Atomruine behindern das weitere Vorgehen der Arbeiter. Das Spezialschiff "Landysch" kann bis zu 7.000 Kubikmeter flüssigen radioaktiven Müll pro Jahr aufbereiten.











