Schnee und Kälte behindern Aufräumarbeiten in Japan
Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt behindern massiv die Aufräumarbeiten im japanischen Katastrophengebiet. Vor allem für alte und kranke Menschen wird die Situation von Tag zu Tag schwieriger.

Foto © APAErdbebenopfer werden begraben
Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt haben am Samstag die Aufräumarbeiten im japanischen Katastrophengebiet behindert. "Es ist so kalt, dass wir nichts machen können", sagte ein Überlebender dem Fernsehsender NHK, der zusammen mit seiner Frau in sein beim Erdbeben beschädigtes Haus zurückkehrte. In einigen Orten unterstützten Freiwillige die Betroffenen, ihre Habe in zerstörten Häusern zu sichern.
Der Sender zeigte obdachlos gewordene Menschen, die in Behelfsbauten einzogen, die ihnen von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden. Besonders schwierig ist es für alte Menschen und Kranke, die darüber klagen, dass sie von Tag zu Tag weniger Energie haben, sich um eine Verbesserung ihrer Lage zu bemühen.
Noch 17.503 Menschen vermisst
Bei dem Erdbeben der Stärke 9,0 vom 11. März und dem dadurch ausgelösten Tsunami kamen nach offiziellen Angaben mindestens 10.102 Menschen ums Leben. Als vermisst gelten noch 17.053 Menschen, so dass die Behörden eine weiter steigende Zahl von Todesopfern erwarten.











