Experten: Die meisten Opfer sind ertrunken
Der Tsunami hat in Japan mehr Menschen getötet als das Erdbeben. Dies jedenfalls gilt für Rikuzentakata. Ungefähr 90 Prozent der Menschen, die bei der Naturkatastrophe in der Küstenstadt ums Leben kamen, seien ertrunken.

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Zu diesem Schluss kommt ein Professor der Gerichtsmedizin an der Chiba University laut einem Bericht der japanischen Tageszeitung "Yomiuri Shimbun".
Professor Hirotaro Iwase habe rund 130 Tote aus Rikuzentakata in der Präfektur Iwate untersucht. Die Stadt wurde am 11. März besonders schwer von der Katastrophe getroffen.
Unvorstellbare Kräfte
Viele der Opfer, die er untersucht habe, hätten Rucksäcke bei sich gehabt mit wichtigen Dingen wie Krankenversicherungskarten, Fotoalben, Schokolade und anderen Notfallrationen, berichtete Iwase. Dies zeige, dass die Menschen sich nach dem starken Erdstoß darauf vorbereitet hätten, vor der Flutwelle zu entkommen. Aber die Kraft des Wassers sei unvorstellbar gewesen.











