280.000 Menschen in Evakuierungszentren
Kälte, Hunger, Krankheiten. Hilfslieferungen treffen endlich in Katastrophengebieten ein.

Foto © APAKälte, zu wenig Lebensmittel, Erschöpfung. . .
Mehr als 280.000 Menschen leben nach Angaben des japanischen TV-Senders NHK unter zum Teil prekären Bedingungen in Evakuierungszentren. Auch eine Woche nach der Katastrophe sind die Helfer noch immer nicht zu einigen Orten vorgedrungen, die völlig von der Außenwelt abgeschnitten sind.
Die Bilder aus den Notunterkünften sind erschütternd. In eisiger Kälte müssen Tausende Menschen in der zweitgrößten Industrienation der Welt ohne Heizung und mit rationierten Lebensmitteln auskommen. Immer mehr Betroffene - vor allem ältere Menschen - klagen über Fieber, Erkältungen und Durchfall. Auch die Zahl der Influenzafälle steigt, fast überall fehlen ausreichend Medikamente.
Mehr als eine Woche nach dem Unglück kommen endlich größere Hilfslieferungen in den am schlimmsten betroffenen Regionen an. Zumindest an Hilfskräften fehlt es nicht. Staatliche Helfer und Freiwillige versuchen, die ärgste Not zu lindern.












