Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 19:16 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Japan zwei Jahre nach "3/11" US-Küstenwache feuerte auf Tsunami-"Geisterschiff" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Japan zwei Jahre nach der Katastrophe Nächster Artikel Japan zwei Jahre nach "3/11" US-Küstenwache feuerte auf Tsunami-"Geisterschiff"
Zuletzt aktualisiert: 19.03.2011 um 20:30 UhrKommentare

280.000 Menschen in Evakuierungszentren

Kälte, Hunger, Krankheiten. Hilfslieferungen treffen endlich in Katastrophengebieten ein.

Kälte, zu wenig Lebensmittel, Erschöpfung. . .

Foto © APAKälte, zu wenig Lebensmittel, Erschöpfung. . .

Mehr als 280.000 Menschen leben nach Angaben des japanischen TV-Senders NHK unter zum Teil prekären Bedingungen in Evakuierungszentren. Auch eine Woche nach der Katastrophe sind die Helfer noch immer nicht zu einigen Orten vorgedrungen, die völlig von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Die Bilder aus den Notunterkünften sind erschütternd. In eisiger Kälte müssen Tausende Menschen in der zweitgrößten Industrienation der Welt ohne Heizung und mit rationierten Lebensmitteln auskommen. Immer mehr Betroffene - vor allem ältere Menschen - klagen über Fieber, Erkältungen und Durchfall. Auch die Zahl der Influenzafälle steigt, fast überall fehlen ausreichend Medikamente.

Mehr als eine Woche nach dem Unglück kommen endlich größere Hilfslieferungen in den am schlimmsten betroffenen Regionen an. Zumindest an Hilfskräften fehlt es nicht. Staatliche Helfer und Freiwillige versuchen, die ärgste Not zu lindern.


Die Katastrophe

Ein verheerendes Erdbeben und eine gewaltige Flutwelle führten am 11. März 2011 in Japan zum Atomunfall von Fukushima.

Das Erdbeben mit der Stärke 9,0 ist das bisher schwerste in der Geschichte Japans. Es löst auch einen Tsunami aus. Mehr als 260 Küstenstädte wurden zum großen Teil zerstört.

Die Naturkatastrophe fordert rund 15.800 Tote und mehr als 3.700 Vermisste.

Die Katastrophenregion um Fukushima ist auf Jahrzehnte oder noch länger unbewohnbar. Mehr als 100.000 Menschen müssen ihre Heimat verlassen, Tausende leben noch immer in Notunterkünften.

Über 10.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser fließen in den Ozean. Es gerät 168 mal so viel Cäsium 137 in die Umwelt wie bei der Explosion der Hiroshima-Bombe.

 

Fotoserien

Fukushima: Mutationen bei Schmetterlingen 

Fukushima: Mutationen bei Schmetterlingen

 

KLEINE.tv

Fukushima: Rückkehr zur Atomenergie

Schweigeminute im Energieversorgungsunternehmen TEPCO. Mitarbeiter der F...Noch nicht bewertet

 


Die Erde bebt, die Kamera läuft

Viele Menschen haben das Geschehen in Japan in ergreifenden Videos festgehalten - ihre Aufnahmen dokumentieren das Ausmaß der Katastrophe. Außerdem: Video-Interviews mit Experten.

Atomkraftwerke rund um Österreich

200 Kilometer rund um Österreich stehen 31 Atomreaktoren. Auch in erdbebengefährdeten Gebieten.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang