Sechs Raffinerien gestoppt
Nach dem Erdbeben haben sechs der 27 Raffinerien ihre Tätigkeit eingestellt. Das Land hat Erdölreserven für 170 Tage vorrätig. Notfalls stehen aber noch weitere strategische Reserven zur Verfügung.

Foto © APIn mehreren Raffinerien ist nach dem Erdbeben Feuer ausgebrochen.
Nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami in Japan haben mindestens sechs der 27 Erdölraffinerien des Landes ihre Arbeit eingestellt. 31 Prozent der normalen Kapazität seien lahmgelegt, hatte die Internationale Energieagentur (IEA) am Dienstag mitgeteilt. Japan ist der weltweit fünftgrößte Raffineur.
Ende 2010 verfügte das Land demnach über Öl-Reserven von 590 Mio. Barrel (je 159 Liter). Die japanische Regierung habe der Ölindustrie vorübergehend gestattet, aus diesen reichhaltigen Reserven zu schöpfen. Das Problem sei aber derzeit, die von der Naturkatastrophe am meisten betroffenen Regionen zu versorgen.
Die Ölversorgung Japans bereite ihm trotz der Erdbebenschäden keine großen Sorgen, hatte IEA-Chef Nobuo Tanaka am Dienstag zur Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Japan habe Reserven für 170 Tage. Die IEA stehe aber mit ihren strategischen Reserven für den Notfall bereit.











