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Zuletzt aktualisiert: 15.03.2011 um 10:05 UhrKommentare

Pröll erwartet keine direkte Auswirkung auf Weltwirtschaft

"Wir sehen derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Weltwirtschaft insgesamt", sagte Pröll vor einem Treffen der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel.

Foto © APA

Das verheerende Erdbeben und die nukleare Katastrophe sowie der Börsensturz in Japan dürfte nach Worten von Finanzminister Josef Pröll (V) die Weltwirtschaft nicht beeinträchtigen. "Wir sehen derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Weltwirtschaft insgesamt", sagte Pröll vor einem Treffen der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel.

"Jetzt ist akute Krisenbewältigung angesagt, Unterstützung für Japan auf allen Ebenen, um die humanitäre Situation zu entschärfen und den Menschen zu helfen. Wir erwarten nicht große Verwerfungen auf den Weltmärkten von dieser Katastrophe. Aber wir sehen natürlich, dass rund um diese Nuklearthemen, die sich hier entwickeln, wirkliche Besorgnis angebracht ist", sagte Pröll.

Am Rande ihres Treffens würden die Finanzminister auch über die Entwicklungen in Japan reden, "die extrem beunruhigend sind", sagte Pröll. Er sprach der japanischer Regierung und den Betroffenen sein Mitgefühl aus. Man müsse zusehen, wie die japanische Regierung mit dieser unglaublichen Herausforderung umgehe.


Die Katastrophe

Ein verheerendes Erdbeben und eine gewaltige Flutwelle führten am 11. März 2011 in Japan zum Atomunfall von Fukushima. Die Naturkatastrophe fordert rund 15.800 Tote und mehr als 3.700 Vermisste.

Die Katastrophenregion um Fukushima ist auf Jahrzehnte oder noch länger unbewohnbar. Mehr als 100.000 Menschen müssen ihre Heimat verlassen.

 

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