AKW Fukushima sollte im März vom Netz
Dem Forschungszentrum Nuclear Training Centre zufolge sollte der Problemreaktor Fukushima bereits im März vom Netz gehen. Wie bereits berichtet, gab es im Reaktor bereits seit Jahren wiederholt Komplikationen.

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Der Problemreaktor im Atomkraftwerk Fukushima stand nach Angaben aus einer internationalen AKW-Datenbank kurz vor der Stilllegung. Der Reaktor 1 des Meilers Fukushima Eins sollte nach etwa 40 Jahren in diesem Monat den Betrieb einstellen; eine Datenbank des Forschungszentrums Nuclear Training Centre (ICJT) in Slowenien nennt als "erwartetes Datum der Stilllegung" den März 2011.
Der Bau des Reaktorblocks begann nach Angaben der World Nuclear Association bereits am 31. Juli 1967, die Leitung der Arbeiten lag beim US-Konzern General Electric. Am 17. November 1970 ging der vom Stromversorger Tokyo Electric Power Company (TEPCO) betriebene Siedewasserreaktor mit einer Bruttokapazität von 460 Megawatt ans Netz.
Hauptkühlung ausgefallen
In Block 1 fiel nach dem Erdbeben vom Freitag die Hauptkühlung aus, daraufhin wurde ein Notkühlsystem in Gang gesetzt. Experten warnten vor einer möglichen Kernschmelze in diesem Reaktor. Der japanische Regierungssprecher Yukio Edano sagte am Samstag nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Kyodo, im Atomkraftwerk Fukushima Eins sei es zu einer Explosion gekommen, aber nicht im Reaktorblock 1.
Der Reaktor 1 ist der älteste der derzeit sechs Reaktorblöcke des Atomkraftwerks Fukushima Eins. Die Blöcke 2 bis 6 wurden von 1974 bis 1979 gebaut; zwei weitere Blöcke sind geplant. Elf Kilometer südlich des Atomkraftwerks Fukushima Eins befindet sich Fukushima Zwei mit vier Reaktoren, die von 1982 bis 1987 gebaut wurden.











