Ein verheerendes Erdbeben und eine gewaltige Flutwelle führten am 11. März 2011 in Japan zum Atomunfall von Fukushima.
Das Erdbeben mit der Stärke 9,0 ist das bisher schwerste in der Geschichte Japans. Es löst auch einen Tsunami aus. Mehr als 260
Küstenstädte wurden zum großen Teil zerstört.
Die Naturkatastrophe fordert rund 15.800 Tote und mehr als
3.700 Vermisste.
Die Katastrophenregion um Fukushima ist auf Jahrzehnte oder
noch länger unbewohnbar. Mehr als 100.000 Menschen müssen ihre
Heimat verlassen, Tausende leben noch immer in Notunterkünften.
Über 10.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser fließen in den
Ozean. Es gerät 168 mal so viel Cäsium 137 in die Umwelt wie bei der
Explosion der Hiroshima-Bombe.