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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2013 um 13:54 Uhr

    "In sieben Tagen werden sie mich töten"

    "Erfüllt die Forderungen, oder sie werden mich töten": Ein Video, das den im Jemen verschleppten Österreicher zeigt, ist auf dem Video-Portal YouTube im Internet aufgetaucht. Es ist ein Appell an die Regierungen Österreichs und des Jemen.

    Dominik N. in dem Videoclip

    Foto © APADominik N. in dem Videoclip

    Der am 21. Dezember im Jemen entführte Österreicher Dominik N. hat in einem Video an die Regierungen des Jemen, Österreichs und anderer Staaten appelliert, Lösegeldforderungen seiner Entführer zu erfüllen. Andernfalls werde er sieben Tage nach Veröffentlichung des Videos getötet, so N., dem ein Gewehr an den Kopf gehalten wurde und der offensichtlich unter großer Anspannung stand.

    Verschleppt am 21. Dezember

    Der Österreicher war am 21. Dezember gemeinsam mit einem Paar aus Finnland mitten in der Hauptstadt Sanaa verschleppt worden. Augenzeugen berichteten, dass die drei auf dem Tahrir-Platz von bewaffneten Männern in ein Auto gezerrt worden seien. Das Video wurde am vergangenen Donnerstag (21. Februar) auf dem Video-Portal YouTube im Internet veröffentlicht. Nach Angaben des Außenministeriums handelt es sich um das erste Lebenszeichen seit der Entführung. Das Video sei authentisch und werde von Experten genau untersucht, hieß es. Die österreichische Regierung stimme sich eng mit den Regierungen Finnlands und des Jemen ab.

    Das finnische Außenministerium betonte, es habe keine Lösegeldforderung erhalten. Die finnische Jemen-Expertin Susanne Dahlgren vermutet, dass sich das gleichzeitig mit N. entführte finnische Paar in den Händen einer anderen Entführergruppe befindet. Darauf deute unter anderem hin, dass der Österreicher seine Schicksalsgenossen in dem Video nicht erwähnt. Am Sonntag trat erneut ein Krisenstab im Außenministerium zusammen. Bereits am Samstag hatte dieser mehrere Stunden lang getagt. Bei der Sitzung am Minoritenplatz waren auch Vertreter des Innen- und Verteidigungsministeriums sowie des Bundeskanzleramts zugegen. Ein geplantes Pressestatement nach dem Treffen wurde kurzfristig wieder abgesagt. Die Lösegeldforderung und das Ultimatum in dem Video seien "sehr unkonkret" und müssten geprüft werden, sagte Außenamts-Sprecher Martin Weiss am Sonntag zur APA. Weitere Details wolle und könne man derzeit nicht nennen.

    "Sie wollen Lösegeld"

    Nach Bekanntwerden des Videos war bereits am Samstag der zuständige österreichische Botschafter in Saudi-Arabien, Gregor Kössler, mit dem jemenitischen Außenminister Abu Bakr al-Kirbi zusammengetroffen, wie das Außenministerium in Wien bestätigte. Die Regierung in Sanaa versicherte demnach, dass man keine Mühen scheue, die Geisel unversehrt freizubekommen. Wörtlich sagte die österreichische Geisel in dem Video: "Mein Name ist Dominik N. Ich bin ein österreichischer Staatsbürger. Ich wurde am 21. Dezember 2012 von einem jemenitischen Stamm als Geisel genommen. Sie wollen Lösegeld. Ich appelliere an die jemenitische Regierung, die österreichische Bundesregierung, die Europäische Union und alle anderen Staaten, ihre Forderungen zu erfüllen. Andernfalls werden sie mich sieben Tage nach Veröffentlichung dieses Videos töten", erklärte der Entführte.

    Unter Tränen fügte N. auch eine persönliche Botschaft hinzu: "Mama, Papa, Lukas und Angela - ich liebe Euch über alles. Bis jetzt bin ich in guter Gesundheit".


    Botschaft im Wortlaut

    "Mein Name ist Dominik N. Ich bin ein österreichischer Staatsbürger. Ich wurde am 21. Dezember 2012 von einem jemenitischen Stamm als Geisel genommen. Sie wollen Lösegeld. Ich appelliere an die jemenitische Regierung, die österreichische Bundesregierung, die Europäische Union und alle anderen Staaten, ihre Forderungen zu erfüllen. Andernfalls werden sie mich sieben Tage nach Veröffentlichung dieses Videos töten." Dann wandte sich N. in persönlichen Worten an seine Familie und versicherte ihr: "Bis jetzt bin ich in guter Gesundheit."

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