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Zuletzt aktualisiert: 14.08.2012 um 14:27 UhrKommentare

Unwetter: Regierung gibt Katastrophenhilfe

Umweltminister Niki Berlakovich sicherte ein "Soforthilfepaket" von 17 Millionen Euro für Hochwasser-Schutzmaßnahmen in den betroffenen Regionen zu.

Foto © Reuters

Die Betroffenen der Unwetter in der Steiermark dürfen sich über großzügige finanzielle Hilfe von Bund und Land freuen. Der Ministerrat hat am Dienstag laut Bundeskanzler Werner Faymann (S) festgelegt, dass in besonderen Fällen die anfallenden Kosten bis zu 100 Prozent ersetzt werden können. Bisher war das nur bis zu 80 Prozent möglich. Die Mittel fließen im Verhältnis 60 Prozent Bund zu 40 Prozent Land.

Umweltminister Niki Berlakovich (V) sicherte per Aussendung zusätzlich ein "Soforthilfepaket" von 17 Millionen Euro für Hochwasser-Schutzmaßnahmen in den betroffenen Regionen der Obersteiermark und Osttirol zu. Diese zusätzlichen Mittel werden in den kommenden zwei Jahren in Sofortmaßnahmen und andere dringende Projekte investiert. Mit den bereits zugesagten zwei Millionen kann bereits seit vergangener Woche gebaut werden. Weitere Mittel werden für Oberösterreich, Salzburg und Tirol zur Verfügung gestellt, um die Schäden der vergangenen drei Monate zu beheben. So werden für Tirol 500.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Solidarfonds

Zusätzlich wird gemäß Angaben von Vizekanzler Michael Spindelegger (S) ein Solidarfonds im Umweltministerium eingerichtet, der mit 25 Millionen dotiert wird und dessen Finanzierung von Bund und Ländern zu gleichen Teilen getragen wird. Aus ihm sollen Gelder bei "Sonderereignissen" als Soforthilfemaßnahmen fließen.

Voves und Schützenhöfer erfreut

Landeshauptmann Franz Voves und Landeshauptmann-Vize Hermann Schützenhöfer zeigen sich nach dem heutigen Ministerrat erfreut, dass vom Bund eindeutige Signale kommen, die Steiermark in der für sie nach dem heurigen Katastrophensommer schwierigen Situation zusätzlich finanziell zu unterstützen. Mit Hilfe des Bundes soll es möglich sein, die finanziellen Herausforderungen aufgrund der Hochwasserereignisse in der Steiermark zu bewältigen, hoffen LH Voves und LH-Vize Schützenhöfer. Nach Angaben des Kanzleramts sind in der Steiermark sind bis dato Schäden im Ausmaß von rund 50 Mio. Euro entstanden, darin sind noch keine Privatschäden enthalten.


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