Unwetter: Noch nie so viele Schäden in der Landwirtschaft
Der Juli war im negativen Sinne ein Monat der Rekorde. Es gab nicht nur die meisten Niederschläge seit Beginn der Aufzeichnungen - auch die Schäden in der Landwirtschaft sind gewaltig. Österreichs Bauern haben bisher 120 Millionen Euro verloren.

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423 Mal trafen dieses Jahr bereits Schadensmeldungen aus Kärnten bei der Österreichischen Hagelversicherung ein. "Das sind um 36 Prozent mehr als im Vergleichsraum des Vorjahres", sagt Pressesprecher Markus Simak. "Besonders betroffen waren Grünflächen, Maiskulturen und Getreide." Doch gravierende Ertragseinbußen gab es laut Erich Roscher, Ackerbau- und Pflanzenschutzberater der Landwirtschaftskammer Kärnten, deshalb nicht.
Anders sieht das in der Steiermark aus: Am 9. Juli richteten tennisballgroße Hagelkörner in nur wenigen Minuten einen Schaden von mehr als fünf Millionen Euro an. 300.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche - also ein Viertel der Ackerfläche in Österreich - sind bisher von den Wetterkapriolen betroffen. Mehr als 25.000 Schadensmeldungen langten bis zum 31. Juli bei der Österreichischen Hagelversicherung ein. "Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vergleichsraum 2011", sagt Simak. 120 Millionen Euro an Schäden beklagen die Bauern bis jetzt.










