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    Zuletzt aktualisiert: 08.07.2009 um 14:43 UhrKommentare

    Millionenschaden durch Unwetter in Österreich

    Während die Feuerwehren in Niederösterreich und der Steiermark gegen die Folgen der heftigen Regenfälle der vergangenen Tage kämpften, verursachte ein Hagel in Oberösterreich Schäden in Millionenhöhe. Das Unwetter am Dienstagabend hat die Bezirke Gmunden, Vöcklabruck, Wels und Wels-Land heimgesucht und auf mehr als 9.000 Hektar zum Teil "katastrophale Schäden" verursacht.

    Besonders schlimm hat es Region rund um die Gemeinde Ohlsdorf im Bezirk Gmunden erwischt. Wie die dortige Freiwillige Feuerwehr berichtete, hat das Unwetter mit Regen und vor allem Hagelkörnern, die mehrere Zentimeter Durchmesser hatten, das Gemeindegebiet innerhalb von Minuten in eine Winterlandschaft verwandelt. Die Kanalisation konnte den Regen nicht mehr aufnehmen. Auf den Straßen lagen die Hagelkörner zum Teil 30 Zentimeter hoch.

    20 gesperrte Landesstraßen gab es am Mittwoch aufgrund der starken Regenfälle auch in Niederösterreich. Grund waren Überflutungen, Hangrutschungen und Vermurungen, berichtete der Landespressedienst. Besonders betroffen war die Donauuferbahn und der Donau Straße (B3), die nach einem Felssturz am Dienstagabend gesperrt werden musste.

    Zu Überschwemmungen und Erdrutschungen kam es auch in der Steiermark. Am Dienstag traf es abermals das oststeirische Feldbach, wo ein abrutschender Hang ein Mehrparteienhaus bedroht. Der Katastrophenalarm in rund 70 steirischen Gemeinden blieb aufrecht.

    Der Hang in Feldbach war wegen des erneuten Regens in Bewegung geraten. Daraufhin wurde von Experten der Kinderspielbereich gesperrt und Planen ausgelegt. Feuerwehrhelfer und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres legten Bauplatten und Sandsäcke rund um das Wohnhaus. In Folge soll ein Sanierungs- und Sicherungskonzept durch den Gebäudeeigentümer aufgestellt werden, erklärte Meier.

    Quelle: APA

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