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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2009 um 23:50 UhrKommentare

St. Pölten "säuft ab"

Sintflutartige Regenfälle legten den gesamten Verkehr lahm, es kam zu großflächigen Überflutungen.

Foto © APA

Unwetter hatten Teile Österreichs auch am Montag wieder im Griff: Vor allem Niederösterreich war stark betroffen. Binnen weniger Tage wurde zum dritten Mal Katastrophenalarm in St. Pölten ausgerufen; sintflutartige Regenfälle hatten den Verkehr lahmgelegt und es war zu großflächigen Überflutungen gekommen.

"Wir saufen ab". "Es ist unvorstellbar, im Westen St. Pöltens saufen wir total ab", schilderte St. Pöltens Bürgermeister Stadler die Lage. Seit 14 Tagen kämpften in Niederösterreich 18.000 Feuerwehrleute mit Überschwemmungen und ihren Folgen: Es galt, Dämme zu sichern, Häuser zu evakuieren, Vermurungen und Verklausungen an Brücken zu beseitigen, Verkehrswege freizumachen und Auspumparbeiten zu leisten.

Überflutungen. Am Vormittag stand der Bezirk Krems im Zentrum der durch Starkregen bedingten Ereignisse. Zahlreiche Objekte in mehreren Ortschaften wurden überflutet. Viele Straßenverbindungen mussten gesperrt werden. Gegen Nachmittag verlagerte sich der Schwerpunkt der Einsätze in die Bezirke St. Pölten, Baden, Tulln, Mödling und Bruck an der Leitha.

Von Umwelt abgeschnitten. Mehrere Ortschaften in Niederösterreich waren zeitweise von der Umwelt abgeschnitten. In allen betroffenen Bezirken stiegen die Pegel der Bäche und Flüsse wieder deutlich an. Auf Grund der Wassermengen musste auch der Verkehr auf der Westbahn gesperrt werden.

Feuerwehr-Einsatz. Die Feuerwehren mussten am Montagnachmittag auch im Burgenland ausrücken. In Wien waren am Montag vor allem die Bezirke Hernals, Währing und Döbling betroffen; zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden.


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