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Zuletzt aktualisiert: 28.06.2009 um 11:59 UhrKommentare

Hochwasser: Lage im Burgenland entspannt sich leicht

In der südburgenländischen Gemeinde Strem hat die Feuerwehr die ganze Nacht hindurch gearbeitet um alle überfluteten Keller auszupumpen.

Foto © APA

Die Hochwasserlage im Burgenland hat sich am Sonntagvormittag etwas entspannt. Im Nordburgenland könne "vorläufige Entwarnung" gegeben werden, so Hofrat Helmut Rojacz vom Amt der Burgenländischen Landesregierung zur APA.
Rückkehr. In Strem (Bezirk Güssing) habe sich die Lage deutlich verbessert, so Bürgermeister Bernhard Deutsch (V). Rund 150 Feuerwehrleute von 19 Feuerwehren hätten es in der Nacht geschafft, alle überfluteten Keller im Ort auszupumpen. Ein Teil der betroffenen Bewohner sei bereits in ihre Häuser zurückgekehrt. "Man sieht kaum mehr, dass gestern Hochwasser war", meinte der Ortschef.

Wetter muss halten. Derzeit seien rund 80 Bundesheersoldaten und 30 Helfer vom "Team Österreich" mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Endgültig überstanden wäre die Sache aber noch nicht. Erst müsse das Wetter halten, so Deutsch. Am Sonntagvormittag habe es in Strem bereits wieder leicht zu nieseln begonnen.

Leitha bruhigt sich. Auch im Nordburgenland könne am Sonntagvormittag von einer vorläufigen Verbesserung der Situation gesprochen werden, so Helmut Rojacz vom Amt der Burgenländischen Landesregierung. Die Durchflussgeschwindigkeit der Leitha sei seit gestern von 110 Kubikmetern pro Sekunde auf 105 bis 106 Kubikmeter gefallen. Endgültige Entwarnung könne aber erst gegeben werden, wenn es in den kommenden Tag keine stärkeren Niederschläge mehr gebe.

Damm. Der Damm bei Gattendorf (Bezirk Neusiedl am See), der gestern von Feuerwehr, Bundesheersoldaten und freiwilligen Helfern aus dem Ort verstärkt wurde, habe bisher gehalten, so Rojacz. Er werde derzeit noch kontrolliert, denn bei der großen Menge an Wasser, die derzeit in der Leitha fließt, sei es möglich, dass sich aufgeweichte Stellen gebildet hätten.


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