Hochwasser: Lage im Burgenland entspannt sich leicht
In der südburgenländischen Gemeinde Strem hat die Feuerwehr die ganze Nacht hindurch gearbeitet um alle überfluteten Keller auszupumpen.

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Die Hochwasserlage im Burgenland hat sich am
Sonntagvormittag etwas entspannt. Im Nordburgenland könne
"vorläufige Entwarnung" gegeben werden, so Hofrat Helmut Rojacz vom
Amt der Burgenländischen Landesregierung zur APA.
Rückkehr.
In Strem (Bezirk Güssing) habe sich die Lage deutlich verbessert,
so Bürgermeister Bernhard Deutsch (V). Rund 150 Feuerwehrleute von 19
Feuerwehren hätten es in der Nacht geschafft, alle überfluteten
Keller im Ort auszupumpen. Ein Teil der betroffenen Bewohner sei
bereits in ihre Häuser zurückgekehrt. "Man sieht kaum mehr, dass
gestern Hochwasser war", meinte der Ortschef.
Wetter muss halten.
Derzeit seien rund 80 Bundesheersoldaten und 30 Helfer vom "Team
Österreich" mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Endgültig
überstanden wäre die Sache aber noch nicht. Erst müsse das Wetter
halten, so Deutsch. Am Sonntagvormittag habe es in Strem bereits
wieder leicht zu nieseln begonnen.
Leitha bruhigt sich.
Auch im Nordburgenland könne am Sonntagvormittag von einer
vorläufigen Verbesserung der Situation gesprochen werden, so Helmut
Rojacz vom Amt der Burgenländischen Landesregierung. Die
Durchflussgeschwindigkeit der Leitha sei seit gestern von 110
Kubikmetern pro Sekunde auf 105 bis 106 Kubikmeter gefallen.
Endgültige Entwarnung könne aber erst gegeben werden, wenn es in den
kommenden Tag keine stärkeren Niederschläge mehr gebe.
Damm.
Der Damm bei Gattendorf (Bezirk Neusiedl am See), der gestern von
Feuerwehr, Bundesheersoldaten und freiwilligen Helfern aus dem Ort
verstärkt wurde, habe bisher gehalten, so Rojacz. Er werde derzeit
noch kontrolliert, denn bei der großen Menge an Wasser, die derzeit
in der Leitha fließt, sei es möglich, dass sich aufgeweichte Stellen
gebildet hätten.









