Juni war der feuchteste seit mindestens 50 Jahren
Laut den Klimatologen der ZAMG erreichten die Regenmengen teilweise bis zu 200 bis 300 Prozent des üblichen Niederschlags.

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Das Hochwasser der vergangenen Tage hat es noch
einmal deutlich gemacht: Der Juni 2009 war von Starkregenereignissen
geprägt. In St. Pölten - dort misst die Zentralanstalt für
Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) seit über 100 Jahren Regen - wurde
mit 229 Liter/Quadratmeter ein neuer Stationsrekord für den Juni
aufgestellt.
150 bis 250 Prozent. Von Oberösterreich bis ins Nordburgenland fielen verbreitet 150
bis 250 Prozent der durchschnittlichen Juni-Niederschlagssummen. Mit
den häufigen Tiefdrucklagen und intensiven Regenfällen schien auch
die Sonne seltener: Die Sonnenscheindauer erreichte nur 65 bis 85
Prozent der langjährigen Mittelwerte. Die Temperaturen lagen aber im
Bereich des langjährigen Durchschnitts.
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200 bis 300 Prozent. Laut den Klimatologen der ZAMG erreichten die Regenmengen - vom
Salzkammergut über das ober- und niederösterreichische Alpenvorland
bis in den Raum um Eisenstadt - 200 bis 300 Prozent. Somit war der
Juni 2009 im Norden Österreichs der feuchteste seit mindestens 50
Jahren. Neben dem Rekord in St. Pölten wurde auch in Eisenstadt mit
bisher 194 Liter/Quadratmeter ein neuer Höchstwert in der 70-jährigen
Messreihe aufgestellt. Mit 343 Liter/Quadratmeter war Lunz am See,
mit Ausnahme der Bergstationen, der absolut niederschlagsreichste Ort
Österreichs.
Feldbach, Lienz. Die einzelnen Niederschlagsereignisse brachten innerhalb kurzer
Zeit verbreitet sehr große Regenmengen. So wurden innerhalb von 14
Stunden in Feldbach am 24. dieses Monats 114 Liter/Quadratmeter oder
in Lienz am 19. Juni 77 Liter/Quadratmeter gemessen. Als Folge dieser
teils extrem kräftigen Niederschläge kam es von Oberösterreich bis in
die östliche Steiermark zu zahlreichen Hangrutschungen und
Überflutungen.
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Unwetter in Österreich
Extremwerte
Abgesehen von den Berg-









