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    Zuletzt aktualisiert: 28.06.2009 um 12:11 UhrKommentare

    Juni war der feuchteste seit mindestens 50 Jahren

    Laut den Klimatologen der ZAMG erreichten die Regenmengen teilweise bis zu 200 bis 300 Prozent des üblichen Niederschlags.

    Foto © APA

    Das Hochwasser der vergangenen Tage hat es noch einmal deutlich gemacht: Der Juni 2009 war von Starkregenereignissen geprägt. In St. Pölten - dort misst die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) seit über 100 Jahren Regen - wurde mit 229 Liter/Quadratmeter ein neuer Stationsrekord für den Juni aufgestellt.
    150 bis 250 Prozent. Von Oberösterreich bis ins Nordburgenland fielen verbreitet 150 bis 250 Prozent der durchschnittlichen Juni-Niederschlagssummen. Mit den häufigen Tiefdrucklagen und intensiven Regenfällen schien auch die Sonne seltener: Die Sonnenscheindauer erreichte nur 65 bis 85 Prozent der langjährigen Mittelwerte. Die Temperaturen lagen aber im Bereich des langjährigen Durchschnitts.

    200 bis 300 Prozent. Laut den Klimatologen der ZAMG erreichten die Regenmengen - vom Salzkammergut über das ober- und niederösterreichische Alpenvorland bis in den Raum um Eisenstadt - 200 bis 300 Prozent. Somit war der Juni 2009 im Norden Österreichs der feuchteste seit mindestens 50 Jahren. Neben dem Rekord in St. Pölten wurde auch in Eisenstadt mit bisher 194 Liter/Quadratmeter ein neuer Höchstwert in der 70-jährigen Messreihe aufgestellt. Mit 343 Liter/Quadratmeter war Lunz am See, mit Ausnahme der Bergstationen, der absolut niederschlagsreichste Ort Österreichs.

    Feldbach, Lienz. Die einzelnen Niederschlagsereignisse brachten innerhalb kurzer Zeit verbreitet sehr große Regenmengen. So wurden innerhalb von 14 Stunden in Feldbach am 24. dieses Monats 114 Liter/Quadratmeter oder in Lienz am 19. Juni 77 Liter/Quadratmeter gemessen. Als Folge dieser teils extrem kräftigen Niederschläge kam es von Oberösterreich bis in die östliche Steiermark zu zahlreichen Hangrutschungen und Überflutungen.


    Extremwerte

    Abgesehen von den Berg-stationen wurde der tiefste Wert am 1. dieses Monats mit minus 0,4 Grad Celsius in St. Jakob im Defereggental gemessen. Der absolute Monatshöchstwert stammt mit plus 31,9 Grad aus Inns-bruck (14. Juni). Der Kaltlufteinbruch um den 20. Juni hat in den Nordalpen oberhalb von 2.000 Metern für kräftige Schneefälle gesorgt, wobei die Schnee-fallgrenze zwischenzeitlich bis auf 1.500 Meter abgesunken ist.

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