Hochwasser: Ein Todesopfer im Bezirk Amstetten
Ein Jugendlicher war bei der Überflutung in Allhartsberg ins Wasser gestürzt.

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Das Hochwasser hat im Bezirk Amstetten ein
Todesopfer gefordert: Wie die NÖ Sicherheitsdirektion mitteilte,
wurde gestern, Samstag, gegen Mitternacht in Allhartsberg während
heftiger Regenfälle ein 16-Jähriger leblos im reißenden Wasser
treibend gefunden. Reanimierungsversuche durch ein Notarztteam
blieben erfolglos.
Überflutet. Aufgrund der bereits einige Tage zuvor gefallenen Regenmenge
führte der starke Niederschlag sofort zu Überflutungen - die LH92
durch den Ort stand an mehreren Stellen unter Wasser und drohte auch
in ein Gasthaus einzudringen, weshalb dort Sandsäcke zum Schutz
deponiert wurden. Der 39-jährige Besitzer vermutete, dass ein
Abwasserrohr verstopft sein könnte und griff deshalb in das vor dem
Rohr mit einem Durchmesser vorbeirauschende Wasser, um etwaige
Wurzelstöcke zu entfernen.
Hineingerissen. Dabei fiel ihm trotz des tosenden Regens und schlechter Sicht auf,
dass eine Person ins Wasser gestürzt war und in das Rohr
hineingerissen wurde. Er lief sofort ans andere Ende des unter der
Straße verlaufenden Rohrs und stellte fest, dass das Wasser mit
großer Gewalt durchfloss. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Suche
fanden Feuerwehrleute den im Wasser treibenden Jugendlichen auf dem
etwa einen Meter hoch überfluteten Festgelände.









