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    Zuletzt aktualisiert: 27.06.2009 um 20:28 UhrKommentare

    Rund 400 Hangrutschungen alleine in Feldbach

    400 Hangrutschungen allein im Bezirk Feldbach - und der Regen soll weitergehen. Die seit Tagen kämpfende Feuerwehr braucht Verstärkung sowie schweres Räumgerät.

    Foto © Franz Fink/BFV Feldbach

    Während sich die Lage in weiten Teilen der Steiermark weitgehend normalisierte, kämpft der Bezirk Feldbach weiterhin gegen die Wassermassen. Die Überflutungen sind zwar im Griff, doch jetzt sind es die Hangrutschungen, die Bewohner und Feuerwehr in Atem halten. "Rund 400 waren es bisher, teilweise mussten Häuser evakuiert werden", berichtet der Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes, Thomas Meier.

    Massive Hangrutschung. Eines von ihnen war das Vier- Sterne-Schlosshotel Kindl in Bad Gleichenberg. Eine massive Hangrutschung riss binnen Minuten die Zufahrt zwischen Hotel und Haus der Besitzer weg, Teile der Straße stürzten in die angrenzende Schlucht. Ein Teil des Hotels wurde daraufhin evakuiert, die Gäste vom rückseitigen Teil des Hotels ausquartiert. "Doch keiner der Gäste war in Gefahr", so Hotelchefin Elisabeth Kindl. Die Feuerwehr Bad Gleichenberg deckte den rutschenden Hang, der metertiefe Abrisse zeigt, großflächig mit Planen ab, um bei neuerlichen Regenfällen ein weiteres Eindringen von Wasser in das Erdreich zu verhindern.

    Rutschungen verhindert. "Die Nässe reicht bis zu elf Meter tief ins Erdreich", berichtet Feuerwehrsprecher Meier. Mit Abdeckungen sollen im ganzen Bezirk weitere Rutschungen verhindert werden. "Derzeit werden dafür in der gesamten Steiermark bei Firmen und Behörden Planen zusammengesammelt."

    Katastrophenalarm bleibt. Der Mittwochnachmittag ausgerufene Katastrophenalarm wird im Bezirk Hartberg vorerst nicht aufgehoben. 1800 Feuerwehrmänner - steiermarkweit standen 4500 im Unwettereinsatz - werden von Soldaten aus Fehring und Feldbach, aus Straß und St. Michael unterstützt. Im Feuerwehrzentrum in Feldbach tagt weiterhin der Krisenstab. "Wir brauchen jetzt die harten Jungs mit ihrem schweren Gerät." Die Pionierkompanie 1 aus Villach mit 80 Mann war gestern bereits im Anrollen. Sie soll die Feuerwehrmänner und Bundesheerkollegen unterstützen. Schon gestern Abend gab es 19 Aufgaben für sie. "Die Feuerwehrmänner, alle anderen Einsatzkräfte und die vielen privaten Helfer haben seit Mittwoch schier Unmenschliches geleistet", lobt Bezirkshauptmann Helmut Plauder. "Bauchweh" bereitet allen Einsatzkräften aber, dass für heute wieder "verstärkte Niederschläge" angekündigt sind.

    DANIELE MARCHER

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