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  • 24. Oktober 2014 20:50 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 23.07.2012 um 21:41 UhrKommentare

    Unwetter: Jetzt können alle helfen

    Aktion "Steirer helfen Steirern" unterstützt die Unwetteropfer. Aufräumarbeiten verlaufen zügig.

    Bundesheer packte in St. Lorenzen kräftig an

    Foto © BundesheerBundesheer packte in St. Lorenzen kräftig an

    Die zerstörerische Mure von St. Lorenzen im Paltental hat vielen Bewohnern alles genommen, was sie hatten. Mit der Aktion "Steirer helfen Steirern" können die Leser der Kleinen Zeitung jetzt mithelfen, zumindest den finanziellen Schaden der Betroffenen abzufedern. Wie Sie spenden können, sehen Sie im Kasten auf der rechten Seite.

    Hoffnung machen den Bewohnern von St. Lorenzen auch die zügig voranschreitenden Aufräumarbeiten im Ort. Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Walter Danklmaier freut sich über die Fortschritte: "Die Lkw fahren pausenlos, man sieht, dass was weitergeht." An die 120 Männer und Frauen der Feuerwehr sind Hand in Hand mit Soldaten des Bundesheeres in erster Linie damit beschäftigt, die verschlammten Häuser wieder bewohnbar zu machen. Wenn möglich, schon bis zum Wochenende.

    Ein Wohnhaus, jenes von Günther Schöttl, wurde komplett vernichtet, ebenso elf Wirtschaftsgebäude im Ort. "Weitere 40 Objekte sind schwer beschädigt", sagt Bezirkshauptmann Josef Dick. Knapp 100 Bewohner von St. Lorenzen dürfen weiterhin nicht in ihre Häuser zurück. Die Evakuierung bleibt aufrecht. Im Gegensatz zum benachbarten Schwarzenbach, wo sich der Einsatzstab am Montag zu einer Aufhebung der Evakuierung unter Auflagen (ständige Alarmbereitschaft) entschied.

    Doch wie labil das aufgeweichte Erdreich ist, zeigte sich am Montag im nahen Gaishorn am See. Nach einem Hangrutsch mussten zwei Häuser geräumt werden. Auch in St. Lorenzen bewegt sich das breiige Erdreich weiter, droht eine Rutschung den Lorenzenbach zu verlegen und aufzustauen.

    Unterdessen arbeiten sich die Melker Pioniere - insgesamt 160 verstärken die 180 steirischen Soldaten - immer weiter ins Tal hinein. Teilweise am Seil hängend schneiden sie den Bachlauf von umgestürzten Bäumen frei. Sie bauen Schnellbrücken, um abgeschnittene Anwesen wieder erreichbar zu machen. Und: "Sie werden die größte Krainerwand der Steiermark errichten. 70 Meter breit, 20 Meter hoch und in vier Etagen", berichtet Oberst Rudolf Wabnegg vom Militärkommando Steiermark. Mit dem Bauwerk aus Holz und Steinen wird ein Rutschhang gesichert.

    Wabnegg betont die reibungslose Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und zivilen Firmen. Trotz bis zu 400 eingesetzter Soldaten im Raum Trieben zusätzlich zu den Villacher Pionieren bei Obdach habe das Bundesheer noch lange keine Kapazitätsprobleme. Auch Feuerwehr-Einsatzleiter Walter Danklmaier ist nicht besorgt: "Viele Firmen geben den Mitarbeitern anstandslos Sonderurlaub, weil sie dadurch mithelfen wollen."

    Die Unwetter der Vorwoche haben nicht nur St. Lorenzen verwüstet, sondern auch arge Löcher ins steirische Straßennetz gerissen. Weggespült wurde ein Stück der B 114 nach Hohentauern, das nun für mindestens vier Wochen nur vom Murtal aus zu erreichen ist.

    Die Tourismusbetriebe auf der Passhöhe kämpfen ums Überleben, denn erst vor einigen Wochen war die Straße nach Unwettern für längere Zeit gesperrt gewesen.

    WILFRIED ROMBOLD

    So können Sie helfen

    "Steirer helfen Steirern", die Hilfsaktion der Kleinen Zeitung, will den von den Unwettern betroffenen Menschen in ihrer Not zu Hilfe kommen und Spenden sammeln. Bitte helfen Sie uns! Spenden an: Steirer helfen Steirern, Konto 170.001, BLZ 20815, Steiermärkische Sparkasse, Kennwort: Unwetter (bitte unbedingt angeben!). Wir danken herzlichst für Ihre Spenden!

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