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Zuletzt aktualisiert: 19.02.2010 um 20:10 UhrKommentare

41.840 Euro für Haiti

Bei der großen Benefizgala "Villach für Haiti" öffneten hunderte Besucher und etliche Unternehmer Herz und Brieftasche - und unterhielten sich ganz ausgezeichnet.

1 / 11 Benefizgala

"Villach für Haiti" ist österreichweit die bisher einzige Spendengala dieser Art. Hunderte Besucher waren Donnerstagabend in das Congress Center gekommen, um ihren Beitrag für die Unterstützung des darniederliegenden Inselstaates zu leisten. Stadt Villach, Kleine Zeitung und der ORF hatten zum Benefizkonzert geladen.

Und bekannte Kärntner Künstler, darunter Sonja Kleindienst und Los Mosquitos Calimeros, stellten sich in den Dienst der nachahmenswerten Sache. Ute Pichler vom ORF moderierte den gelungenen Abend. Hinter den Kulissen fieberte Johann Presslinger, der das Konzert in den vergangenen Tagen vom Plakat bis Mikrofon, vom Zeitplan bis zur Künstlersuche komponiert hatte. Villacher Großunternehmen waren mit großzügigen Spendenschecks angerückt. "Es ist ein Glück, dass wir in Villach leben dürfen", erklärte Sparda-Direktor Carl Hofrichter, als er seinen Scheck überreichte. "meine heimat"-Geschäftsführer Harald Repar bekannte: "Die Wohnbaugenossenschaft "meine heimat" will mithelfen, den Menschen in Haiti eine Heimat zu schaffen."

Spendabel zeigten sich weiters Atrio-Chef Richard Oswald, Bank Austria Landeschef Christian Forster, Villacher Bier-Direktor Josef Pacher, Lam Research-Manager Claus Lachmann und Humanomed-Primarius Andreas Heim und Walter Wiedenbauer von Sto.

Mit den Tränen kämpfte Rotkreuz-Ersthelfer Erwin Jekel, der ergreifend schilderte, welche Eindrücke er von seinem Einsatz aus Haiti mitgenommen hat: "Es ist ganz genauso unvorstellbar schrecklich, wie sich die Situation auf den Bildern zeigt." Parteiübergreifend im Namen der Stadt Villach brachten Vizebürgermeisterin Wally Rettl, Stadträtin Hilde Schaumberger und Stadtrat Peter Weidinger die Spende für Nachbar in Not mit.

Vizebürgermeister Richard Pfeiler und Kleine Zeitung-Redakteurin Elena Moser konnten ORF-Direktor Willi Haslitzer einen Scheck über die beachtliche Summe von 41.840 Euro für die Haiti-Hilfe übergeben. (Lesen Sie auch Leute-Seite 24).


Fakten

Das Beben im Karibik-Staat Haiti hatte eine Stärke von 7,0 nach Richter und war das schwerste Beben seit 200 Jahren. Das Epizentrum lag rund 22 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Nun ist die Insel, die nach dem Beben von Seuchengefahr bedroht war, vom Ausbruch der Cholera gebeutelt.

 

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Haiti

Haiti ist ein den "Großen Antillen" zugehöriger Inselstaat. Er umfasst den westlichen Teil der Karibik-insel Hispaniola, deren Ostteil die Dominikanische Republik einnimmt. Der Landesname kommt aus der Sprache der Ureinwohner Hispaniolas, und bedeutet "bergiges Land". Die heutigen etwa 8,5 Millionen Einwohner Haitis sind größtenteils afrikanischer Abstammung. Hauptstadt des Landes ist Port-au-Prince (1,3 Millionen Einwohner).

 

Hilfe für die Opfer

Foto:AP


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