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    Zuletzt aktualisiert: 14.07.2011 um 11:32 UhrKommentare

    Letzte Ehre der Schützen für Habsburg

    Osttiroler Schützen marschieren am Samstag im Trauerzug des Kaisersohns Otto Habsburg durch die Wiener Innenstadt mit. Schon bei der Beisetzung von Kaiserin Zita waren viele dabei.

    Klaus Riepler mit der Osttiroler Abordnung vor dem Stephansdom in Wien beim Begräbnis von Kaiserin Zita

    Foto © KK/PrivatKlaus Riepler mit der Osttiroler Abordnung vor dem Stephansdom in Wien beim Begräbnis von Kaiserin Zita

    Einige von ihnen haben schon den Trauerzug der letzten österreichischen Kaiserin Zita am 1. April 1989 begleitet. Am Samstag werden wieder Osttiroler Schützen nach Wien reisen, um den letzten Weg mit Otto Habsburg zu gehen. "50 Osttiroler Schützen gehören dem Gesamttiroler Block an", berichtet Anton Huber, der Kommandant des Bataillons Lienzer Talboden.

    Klaus Riepler, Kommandant des Schützenbataillons Oberes Iseltal, kann am Samstag beim Begräbnis nicht dabei sein. Am Sonntag findet nämlich das Bataillonsschützenfest in St. Veit in Defereggen statt. "Von unserem Bataillon nimmt eine Fahnenabordnung der Kompanien Prägraten und Matrei mit jeweils drei Schützen an den Trauerfeierlichkeiten teil", so Riepler. Er weiß von der Beziehung der Osttiroler Schützen zur Familie Habsburg viel zu erzählen.

    Regina als Fahnenpatin

    "Otto Habsburgs Gattin Regina von Sachsen-Meiningen war die Fahnenpatin der Prägratner Schützenfahne", berichtet Riepler. Zum Requiem im Februar 2010 ist eine Abordnung des Bataillons nach Pöcking am Starnbergersee gefahren. Regina wird am Samstag gemeinsam mit ihrem Gatten in der letzten Ruhestätte der Habsburger, der Kapuzinergruft am neuen Markt in Wien, bestattet.

    "Beim Begräbnis von Ottos Mutter Zita habe ich den Elisabethorden auf einem Kissen tragen dürfen", sagt Klaus Riepler. Er hat damit sehr Kostbares durch die Wiener Innenstadt getragen. Die bei den Trauerfeierlichkeiten mitgetragenen Orden Malteserkreuz, Kleinod des Sternkreuzordens und Dekoration zum Elisabethorden haben zusammen einen Wert von mindestens fünf Millionen Euro. "Die Trauermesse für Zita im Stephansdom, der Kondukt durch die Wiener Innenstadt und die Beisetzung in der Kapuzinergruft - das war schon etwas ganz Besonderes", erinnert sich der Bataillonskommandant zurück.

    Aufbewahrt hat er neben Fotos auch den Plan "Beisetzung I.M. Kaiserin und Königin Zita. Disposition und Aufmarschplan für Samstag, 1. April 1989".

    RAIMUND MÜHLBURGER

    Zur Info

    Trauerfeierlichkeiten. Samstag 16. Juli, Abschiedsmesse mit Kardinal Schönborn im Stephansdom, Trauerzug durch die Wiener Innenstadt, Beisetzung in der Kapuzinergruft

    Teilnehmer. Schützen aus Ainet, Anras, Dölsach, Innervillgraten, Kartitsch, Leisach, Lienz, Matrei, Nikolsdorf, Nußdorf, Obertilliach, Prägraten, Sillian, 14 Fahnen

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