Experten: Feinstaub-Risiko weniger arg als angenommen
Gesundheitsrisiko würde überschätzt, Mensch habe Schutzmechanismen gegen Feinstäube entwickelt.
Das Gesundheitsrisiko werde beim Feinstaub weit überschätzt. Das sagten drei Wissenschaftler bei einem von der Wirtschaftskammer organisierten Symposion in Wien.
Schutzmechanismen. Der Grazer Pathologe Helmut Popper erklärte, dass der Mensch Schutzmechanismen gegen Feinstäube entwickelt habe: "Seit Beginn unserer Existenz sind wir als ,Savannentier' dem Feinstaub ausgesetzt." Große Partikel würden ausgehustet, feine abgeatmet. Der Mechanismus sei nur dann gefährdet, wenn die Schleimhäute geschädigt seien - etwa durchs Rauchen. Der Wiener Pulmologe Hartmut Zwick betonte, dass der Feinstaub in Räumen zu 80, jener im Freien nur zu 20 Prozent für das Gesundheitsrisiko verantwortlich sei. Der Wiener Chemiker Hans Puxbaum wiederum meinte, der Feinstaub werde kontinuierlich quasi "gesünder", was die chemischen Inhaltsstoffe betreffe.







