Partikelfilter: Förderungen doch bis März
Erzeugerfirma übernimmt Zwischenfinanzierung für Förderung des Einbaus von Partikelfiltern und hilft damit Umweltlandesrat Manfred Wegscheider aus der Klemme.

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Die Förderaktion für den Einbau von Partikelfiltern in Diesel-Pkws wird wie geplant bis Ende März fortgeführt. Möglich wurde dies durch einen Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft: SPÖ-Umweltlandesrat Manfred Wegscheider konnte den Erzeuger der Partikelfilter, die steirische Firma Remus, dazu gewinnen, den halben Februar und den März vorzufinanzieren. Das Budgetprovisorium machte es ihm unmöglich, aus einen eigenen Mitteln für eine Bedeckung zu sorgen.
Abgedeckt:
Die Förderungen des Vorjahres kann Wegscheider zur Gänze mit den zwei Millionen Euro aus dem Wachstumsbudget von Landeshauptmann Franz Voves bedecken. Weitere 900.000 Euro für die Förderungen von Anfang Jänner bis zum 18. Februar bringt er durch Umschichtungen auf. Aufträge danach rechnen Kfz-Werkstätten direkt mit Remus ab, später refundiert das Land der Firma die Beträge.
28.000 Autos wurden in der Steiermark bisher umgerüstet, im November 2005 waren es erst 900. "Ein Pilotprojekt", freut sich Wegscheider. "Inzwischen wird international gefördert." Der Erfolg lasse sich wiegen: 2.600 Kilogramm Feinstaub sei durch die Filter abgeschieden worden.
Plan-Soll erfüllt.
In bezug auf die Partikelfilter ist damit das Plan-Soll vorläufig erfüllt. Die Förderungen für Solar- und Biomasseheizungen hingegen, die das Budget ebenfalls unerwartet stark strapazierten, werden auch 2007 prominent berücksichtigt sein. An die Wohnbauförderung ist neuerdings der Einbau einer Solar-Warmwasseraufbereitungsanlage als Bedingung geknüpft, was den Bedarf schlagartig erhöhte. 2005 gab es 1.500 Ansuchen, 2006 2.500 (was die Budgetmittel um drei Millionen Euro überstieg), 2007 rechnet Wegscheider mit 4.000. Der Ansatz im Budget werde sich daher verdoppeln. "Sonst kann ich das Arbeitsübereinkommen der Regierung nicht erfüllen".
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Landesrat Wegscheider hat sich verpflichtet, den 700 Euro teuren Einbau mit 300 Euro zu fördern. Weitere 100 bis 150 Euro tragen die Gemeinden bei. Da die budgetierten 3,6 Millionen für 2006 nicht reichten, wurden in einer Regierungs-
sitzung Mitte Februar weitere zwei Millionen für 2006 genehmigt.








