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    Feinstaub: 34 Sanierungs-Gemeinden weniger Land poliert sich seine Feinstaub-Bilanz auf Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Feinstaub Nächster Artikel Feinstaub: 34 Sanierungs-Gemeinden weniger Land poliert sich seine Feinstaub-Bilanz auf
    Zuletzt aktualisiert: 29.01.2007 um 12:51 Uhr

    Wind "putzte" Graz aus: leichter Feinstaub-Anstieg erwartet

    Landesumweltinformation zum Feinstaub: zurzeit keine Überschreitung des Fahrverbotsgrenzwerts. Polizei nennt Autofahrer bei Tempo 100 "diszipliniert".

    Foto © AP

    Die Feinstaubbelastung in Graz ist durch den Wind und die instabile Wetterlage der vergangenen Woche täglich unter der ein Fahrverbot auslösenden Grenze von 75 Mikrogramm pro Kubikmeter geblieben. Für Dienstag wurde wieder ein leichter Anstieg der Schadstoffe erwartet, der Grenzwert sollte aber nicht erreicht werden. Die Tempo 100-Beschränkung auf den Autobahnen im Großraum Graz wird laut Exekutive vom Großteil der Lenker akzeptiert.

    Unter EU-Wert. Von der Landesumweltinformation Steiermark (LUIS) hieß es, dass die Schadstoffbelastung in der Grünen Mark am Montag durchwegs gering sei, die Werte lagen sogar unter der EU-Grenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Der stürmische Wind aus nordwestlicher Richtung sollte in den Nachmittagsstunden bis in die Becken und Täler des Südens durchgreifen und den Raum Graz "ausputzen", so eine LUIS-Expertin.

    Steigend. In der vergangenen Woche sei der 75 Mikrogramm-Grenzwert nie überschritten worden. Auch wenn mit einem leichten Anstieg der Feinstaubbelastung zu rechnen sei, werde der Wert am Dienstag sicherlich nicht erreicht, erklärte die Mitarbeiterin. Die höhere Belastung sei auf Grund des nachlassenden Windes und einer stabileren Wetterlage zu erwarten.

    Ortsunkundige zu schnell. Ob nun die Feinstaubwerte über oder unter der Grenze sind - die Verkehrsteilnehmer auf den Autobahnen rund um Graz müssen sich in jedem Fall an die Tempo 100-Beschränkung halten. Laut der Landesverkehrsabteilung der Polizei ist der Großteil der Autofahrer diesbezüglich auch "diszipliniert": Lenker aus anderen Bundesländern und dem Ausland seien häufiger als Steirer über dem Limit, so Oberstleutnant Heinz Froschauer. Der Exekutivbeamte ging davon aus, dass "Auswärtige die Verordnung nicht so genau nehmen oder die Geschwindigkeit aus Unwissenheit oder Unverständnis nicht einhalten."

    Weniger Überschreitungen. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) wies am Montag in einer Aussendung darauf hin, dass die Feinstaubbelastung in Österreich im Jänner 2007 niedriger gewesen sei als im Vergleichzeitraum des Vorjahres. So sei der Feinstaubgrenzwert in Graz heuer bisher an 14 Tagen überschritten worden - im Jänner 2006 waren es noch 20 Tage gewesen. Der VCÖ bezog sich in seiner Untersuchung auf Daten des Umweltbundesamts. Der Grund des Rückgangs sei das milde Wetter sowie die gesetzten Maßnahmen gegen Feinstaub. Trotzdem sei die Belastung nach wie vor für die Gesundheit des Menschen zu hoch, so der VCÖ.


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      Laut EU-Recht darf nur an 35 Tagen im Jahr die Tageshöchstgrenze von 50 Mikrogramm Feinstaub (PM10) pro Kubikmeter überschritten werden.

       




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