Parken: Grüne Zone wird 2013 ausgedehnt
Das Parkraumservice hat mit den Erhebungen begonnen, erstmals wird der Parkdruck zwischen 20 und 22 Uhr gemessen. Bereits beschlossen sind 329 zusätzliche Stellplätze in der Starhemberg-, Daun- und Laudongasse und in der Waagner-Biro-Straße.

Foto © Scheriau/Suejtbild
Die Feinstaubsaison hat offiziell begonnen: In der Wiener Straße startete der Testlauf für die "Grüne Welle"-Ampelschaltung, wie sie FPÖ-Umweltlandesrat Gerhard Kurzmann initiiert hat. Sein Grazer Gegenüber, Lisa Rücker (Grüne), zog am Donnerstag Ökobilanz: Beachtlich ist der Fernwärmeausbau gemeinsam mit dem Land. Ein Plus von 4000 Haushalten würde Graz laut Rücker rund 3,5 Tonnen Feinstaub im Jahr ersparen. In dieser Tonart soll es 2013 weitergehen. Auch bei den Öffis, wo Rücker nach Nahverkehrsknoten, Fuhrpark-Modernisierung und Haltestellenausbau mit dem Bau der Südwest-Tramlinie liebäugelt. Klar: Das Umwelt- und Verkehrsressort hätte sie nach der Wahl gerne wieder.
So oder so laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für eine Ausdehnung der Grünen Parkzone: Das Parkraumservice hat mit den Erhebungen begonnen, erstmals wird der Parkdruck zwischen 20 und 22 Uhr gemessen. Bereits beschlossen sind 329 zusätzliche Stellplätze in der Starhemberg-, Daun- und Laudongasse und in der Waagner-Biro-Straße. Kassiert wird, sobald der neue Personentunnel (Bahnhof) fertiggestellt ist. Pläne gibt es für einen Lückenschluss in den Bereichen ORF-Landesstudio und MedCampus. Für Rücker denkbar: höhere Parktarife. T. ROSSACHER







