Feinstaub: An 83 Tagen zu hohe Werte gemessen
Klagenfurt nach Graz und Wien Dritter in Statistik. Eine mögliche Abhilfe könnten mehr öffentliche Verbindungen für Pendler sein.

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Mit einem unrühmlichen Stockerplatz muss sich die Landeshauptstadt Klagenfurt herumschlagen: Sie landete in einer Feinstaub-Erhebung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hinter Graz und Wien auf dem dritten Platz. Gereiht wurde nach der Anzahl der Tage mit Grenzwertüberschreitungen. Klagenfurt kam dabei auf 83, Graz sogar auf 113 Tage. Laut Gesetz sind maximal 30 solcher Tage mit Grenzwertüberschreitungen erlaubt.
Abhilfe könnte in Klagenfurt vor allem mehr öffentliche Verbindungen für Pendler, die Einführung einer Stadt-Maut, sowie die Ausdehnung der LKW-Maut auf Landesstraßen schaffen, heißt es vom VCÖ. Gleichzeitig erwarte man sich mehr Unterstützung der Gemeinden und Länder durch den Bund. Es sei Aufgabe der neuen Regierung, dies rasch zu ändern.
2400 Todesfälle. "Autofahrer, die in einem Stau stecken, sind der gleichen Feinstaubbelastung unterworfen, wie in einem stark verrauchten Lokal", warnt VCÖ-Experte Martin Blum. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO würde allein der Verkehrs-Feinstaub jährlich 2400 Todesfälle pro Jahr verursachen.







