Gesundheitszone kann Kritiker nicht besänftigen
Viel Staub wirbelt das Konzept einer "Gesundheitszone" ab Herbst 2013 im Großraum Graz auf. Graz will vorrangig den Feinst-Staub bekämpfen.

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Wie berichtet, soll durch Fahrverbote für Dieselfahrzeuge der Abgasklassen Euro 0 bis 3 (ohne Partikelfilter) die besonders gesundheitsschädliche Feinst-Staub-Belastung um die Hälfte gesenkt werden. Die Kritiker von Umweltzonen stimmt man damit aber nicht um. "Ob Gesundheits- oder Umweltzone, es kommt einem Fahrverbot für Zigtausende Grazer und Pendler gleich", lehnt WK-Präsident Josef Herk den Plan ab. Gefragt seien Alternativen wie Jobtickets. Auch die KPÖ winkt ab, will Gratis-Öffis an Feinstaubüberschreitungstagen. "58.000 Fahrzeuge sind betroffen, eine Sperrzone ist unsozial", meint Franz Gosch (Pendlerinitiative). "Verwirrend" schimpft ARBÖ-Chef Hans Marcher das Konzept.
Indes vermisst Umweltlandesrat Gerhard Kurzmann weiterhin "konkrete Vorstellungen" vom Grazer Bürgermeister. "Wer Nagl wählt, wählt Fahrverbote", ist Mario Eustacchio (FP) in Wahlkampflaune.







