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    Feinstaub: "Fühlen uns bedroht" Wind verbläst den Feinstaub Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Feinstaub Nächster Artikel Feinstaub: "Fühlen uns bedroht" Wind verbläst den Feinstaub
    Zuletzt aktualisiert: 31.05.2012 um 05:56 UhrKommentare

    Große "Umweltzone" für veraltete Laster

    Morgen tritt Fahrverbot für Schwerfahrzeuge, die vor 1992 zugelassen wurden, in Kraft. Ärger bei Frächtern, Obmann ist für Pkw-Citymaut.

    Feinstaubfahrverbot für alte Schwerfahrzeuge: Polizei ist gelassen

    Foto © SCHÖBERL Feinstaubfahrverbot für alte Schwerfahrzeuge: Polizei ist gelassen

    GRAZ. Von Leoben und Bruck über Graz bis nach Bad Radkersburg, von Voitsberg bis Hartberg und Feldbach: In den steirischen Feinstaubsanierungsgebieten haben ab morgen alle "Brummer" mit mehr als 7,5 Tonnen Gesamtgewicht und einer Erstzulassung vor 1992 nichts mehr zu suchen. Ein Feinstaubfahrverbot, das Umweltlandesrat Gerhard Kurzmann (FP) abgesegnet hat. Mit 1. Jänner 2013 wird es ausgedehnt und trifft Schwerfahrzeuge mit Abgaswerten schlechter als Euro 1.

    Das schlägt mitten in der Debatte über eine Grazer Umweltzone natürlich Wellen. "Kurzmann hat die erste Umweltzone eingeführt", unterstreicht man bei Bürgermeister Siegfried Nagl (VP). Der erwartet sich, dass sich der Landesrat in Graz nicht querlegt.

    Frächterobmann Albert Moder berichtet, dass die Branche über das Fahrverbot "empört ist". Steirische Unternehmer müssten etwa 720 Fahrzeuge ankaufen. "Ein gebrauchtes Kranfahrzeug, wie es jetzt nicht mehr fahren darf, kostet rund 8000 Euro. Ein neues hingegen 160.000 Euro", nennt Moder ein Beispiel. Und kritisiert: "Das Transportgewerbe wird seit 2008/2009 mehr und mehr belastet." Frächter würden ein Vermögen für Maut ausgeben. Ergo hat er mit einer Citymaut für Pkw in Graz kein Problem. Im Gegenteil, die Regionen würde es nur stärken.

    Gelassen ist wiederum die Polizei: Wolfgang Staudacher (Verkehrsabteilung) meint, dass man das Fahrverbot bei den üblichen Schwerverkehrskontrollen mitüberwacht. Auch Graz wird so vorgehen, so Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter.

    Beim Land verweist man auf die Förderaktion mit der Wirtschaftskammer: Pro Unternehmer werde der Ankauf von bis zu drei modernen Lkw mit jeweils bis zu 5000 Euro unterstützt. Auf diese Weise konnten mittlerweile mehr als 150 "Stinker" aus dem Verkehr gezogen werden.

    THOMAS ROSSACHER

    Fakten

    "Graz kann ruhig die Citymaut für Pkw machen. Regionen würde es stärken."
    Albert Moder, Obmann der steirischen Frächter

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