Umweltzone: Schon 4300 in Protestgruppe
Jetzt machen Grazer via Facebook gegen die Umweltzone mobil.

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Seit Wochen wird die für Graz angekündigte Umweltzone heftig diskutiert. Jetzt regt sich auch im virtuellen sozialen Netzwerk erster Widerstand. Auf Initiative des Grazers Gregor Lebernegg hat sich die überparteiliche Facebook-Gruppe "Gegen die Grazer Umweltzone" gegründet. Bis jetzt zählt sie 4300 Mitglieder, Tendenz steigend.
Lebernegg will mit seiner Internet-Gefolgschaft den Druck auf die Politik verstärken, um die Maßnahme, die vor allem sozial Schwächere treffen würde, zu verhindern. Die Gruppe fordert eine Aussetzung aller Maßnahmen zur Einführung der Zone, eine wissenschaftliche Ursachenforschung zum Feinstaub in Graz, eine Volksabstimmung und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, bevor Fahrverbote oder eine City-Maut verhängt würden. Denn, so Lebernegg, die Graz-Linien seien frequenzmäßig bereits am Limit, die politisch propagierte Forcierung des Umstiegs auf die Öffis mittels günstiger Tickets und Park+Ride-Anlagen seien folglich leere Worthülsen.
Die Internet-Gruppe plant in den nächsten Wochen auch öffentliche Protestaktionen. Infos unter www.facebook.com/groups/GegendieGrazerUmweltzone.







