Wien: 32-jährige EHEC-Patientin in Lebensgefahr
Die Frau leidet an Nierenversagen, ist aber noch nicht Dialyse-Patientin. Sie stammt aus dem von EHEC besonders betroffenen deutschen Bundesland Niedersachsen und war bereits mit entsprechenden Krankheitssymptomen nach Österreich eingereist.

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Der Zustand einer deutschen EHEC-Patientin, die im Wiener AKH behandelt wird, hat sich im Vergleich zu vergangenen Freitag nach Einlieferung in die Universitätsklinik der MedUni Wien nicht verändert. AKH-Infektionsspezialist Wolfgang Graninger hatte Sonntagabend in der ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum" gesagt, es bestehe "Lebensgefahr". Die Frau leide an Nierenversagen, sei aber noch nicht Dialyse-Patientin. Am Montag erklärte eine Sprecherin des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV): "Der Zustand der Patientin ist unverändert stabil."
Die 32-Jährige stammt aus dem von EHEC besonders betroffenen deutschen Bundesland Niedersachsen und war bereits mit entsprechenden Krankheitssymptomen nach Österreich eingereist. Sie wurde seit Freitag im AKH behandelt. Es könnte sich um eine Infektion mit den aggressiven EHEC-Bakterien (HUS) handeln, da die Nieren der Patientin betroffen sind. Klarheit werden aber erst die weitergehenden Untersuchungen des Keims durch die AGES ergeben. Laut KAV sollen die entsprechenden Ergebnisse bis Dienstag vorliegen.








