Nach Kritik reagiert Österreich
Österreich würde zu wenig Geld im Kampf gegen Aids/HIV beisteuern, hieß es zum Abschluss der Konferenz in Wien. Neuesten Meldungen zufolge könnte sich das schon bald ändern.

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Zufrieden äußerte sich bei der Abschlusszeremonie der Internationalen Aids Konferenz (AIDS 2010) in Wien Freitagnachmittag die Wiener Aids-Expertin Brigitte Schmied, Co-Tagungspräsidentin der Mammutveranstaltung. Es gäbe auch positive Signale vonseiten österreichischer Regierungskreise, dass man in Zukunft den "Global Fund" zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose wieder unterstützen werden.
Laute Botschaft gesendet
"Es war eine sehr energiereiche Konferenz. Sie basierte auf unserem Engagement, bis 2015 generellen Zugang zur HIV-Prävention, Behandlung und Betreuung und Unterstützung in der Welt zu erreichen. Ein Kernthema war die entscheidende Bedeutung der Menschenrechte für die Antwort der Welt auf AIDS", sagte Brigitte Schmied. "Wir haben auch ein eine laute Botschaft ausgesendet, dass Menschen, welche Drogen konsumieren, nicht kriminalisiert werden dürfen und dass sie ein Anrecht auf Behandlung und Präventionsstrategien mit belegtem Effekt haben."
Postivie Signale von österreichischer Regierung
Schließlich ging die Wiener Aids-Expertin auf ein Gespräch mit nicht näher bezeichneten österreichischen Regierungsstellen ein, das sie am Donnerstag geführt hätte: Sie sei darüber informiert worden, dass AIDS 2010 einen deutlichen Einfluss auf das Verständnis bezüglich der Pandemie gehabt habe. Laut Schmied hätte es bei dem Gespräch positive Signale gegeben, wonach Österreich in Zukunft einen neuen Beitrag zum "Global Fund" leisten könnte.
Der "Global Fund" tritt im Herbst in eine neue Finanzierungsphase. Mindestens rund 20 Mrd. US-Dollar werden in den kommenden drei Jahren benötigt. Österreich hat den Fonds erst einmal - im Jahr 2002 - mit rund 800.000 Euro unterstützt. In den vergangenen Tagen gab es während der Internationalen Aids Konferenz in Wien zum Teil deswegen zum Teil heftige Kritik an Österreich.











