Keine Chance mehr für HIV bei Babys
Ambitionierte Pläne präsentieren UNAIDS & Co. im Rahmen der Wiener Aids-Konferenz: Bis 2015 soll kein Kind mehr mit HIV geboren werden.

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"Bis 2015 soll kein Kind mehr mit HIV geboren werden" - das ist das erklärte Ziel einer Allianz von Organisationen, darunter UNICEF, UNAIDS, The Global Fund to Fight Aids, Tuberculosis and Malaria und weitere NGO. Heute werden nach Schätzungen täglich rund 1.000 Babys geboren, die während der Geburt mit HIV infiziert werden. Die Medizin hat gezeigt, dass es möglich ist, das Risiko dieser Ansteckung weitgehend zu minimieren. Die "Campaign to End Pediatric HIV/Aids (CEPA) wurde am Montag bei der Internationalen Aids-Konferenz (AIDS 2010) in Wien präsentiert.
Zwei Millionen Kinder mit HIV/Aids
"Ohne Diagnose und Behandlung erlebt die Hälfte dieser so infizierten Kinder ihren zweiten Geburtstag nicht", erklärte Anthony Lake von UNICEF bei einer Pressekonferenz. Weltweit leben derzeit etwa zwei Millionen Kinder unter 15 mit HIV/Aids. Für 2008 gibt es Schätzungen, wonach weltweit nur die Hälfte der mit HIV infizierten Frauen die nötigen Medikamente erhielte, die unter anderem dazu nötig sind, um eine Ansteckung des Babys während der Geburt zu vermeiden.
Laute Lake könnte durch die effektive Behandlung von HIV-infizierten oder Aids-kranken Schwangeren auch die Sterblichkeit der Mütter bei der Geburt reduziert werden. Unbehandelt seien die Frauen oft schon zu schwach, die Geburt zu überstehen, so der Experte.











