Kein Ende der Hungersnot in Sicht

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Trotz aller Bemühungen der Weltgemeinschaft ist am Horn von Afrika kein Ende der Hungerkatastrophe in Sicht. Weiterhin kommen jeden Tag mehrere Hundert Flüchtlinge aus Somalia in den Camps in Äthiopien und Kenia an. Aber in den Lagern gebe es noch immer nicht genug Lebensmittel für alle Flüchtlinge und die medizinische Versorgung müsse weiter ausgebaut werden, berichtete der britische Sender BBC.
Die Vereinten Nationen und zahlreiche humanitäre Organisationen rufen seit Wochen zu Spenden für die Menschen in den am schlimmsten betroffenen Gebieten in Somalia, Äthiopien und Kenia auf. Die Hilfsorganisation Oxfam schätzte zuletzt, dass bis Jänner eine Milliarde US-Dollar (700 Millionen Euro) nötig sind, um die Krise zu bekämpfen. Die UN hatten erst am Mittwoch in zwei Regionen in Somalia offiziell eine Hungersnot ausgerufen. Die UNO will auf einem Krisentreffen in Rom am kommenden Montag über schnellere Hilfe für die von einer Hungerkatastrophe bedrohte Bevölkerung in Ostafrika beraten.
Unterdessen kündigten die USA an, erstmals wieder Hilfslieferungen in die von der somalischen Al-Shabab-Miliz kontrollierten Gebiete schicken zu wollen, in denen die Menschen ganz besonders von der Dürre betroffen sind. Allerdings sei es strikte Bedingung, dass die Rebellen nicht von den Spenden profitierten, sagte Donald Steinberg von der US-Agentur für Internationale Entwicklung der BBC.
Laut der Organisation World Vision, die unterernährte Kinder in Äthiopien mit Fertignahrung wie Erdnussbutterpaste versorgt, brauchen 700.000 Mädchen und Buben in dem Land dringend Nahrungshilfe. 56 Gesundheitszentren wurden in Ost- und West-Badewacho eingerichtet, seit März 6.000 Kinder versorgt und behandelt. World Vision bittet um Spenden: PSK 90.890.000; BLZ 60.000; Kennwort: "Hunger Afrika" Online: http://www.worldvision.at.










